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Häfelinger, von Trotha
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Unternehmen lassen es sich etwas kosten, ihre Unternehmensvision und -mission zu formulieren. Denn ohne Vision gibt es keine Ziele, ohne Ziele kein Handeln. Manchmal hat man jedoch den Verdacht, dass diese Papiere für die Schublade sind oder eine Art Alibifunktion haben, weil es zu einem vermeintlich professionell agierenden Unternehmen gehört, seine Vision zu formulieren. Aber wird sie dann auch umgesetzt?

Welchen Nutzen hat man überhaupt von einer Vision und was macht eine gute Vision und eine daraus resultierende Mission aus?

In unserem Unternehmeralltag fällen wir jeden Tag Entscheidungen, die uns unseren Zielen näherbringen oder uns davon entfernen. Mit einer Unternehmensvision, die eine klare Formulierung von dem ist, was wir mit unserem Unternehmen im Idealfall erreichen wollen, schaffen wir uns eine Richtlinie, an der wir all unsere Handlungen messen und bewerten können.

Bill Gates Vision bestand beispielsweise darin, dass in jedem Haus dieser Erde, in jeder Wohnung, in jedem Office ein PC zu finden ist. In der Tat, er hat mehr als nur einen Beitrag geleistet, diese Vision anzunähern. Seine Vision ist ein großartiges Beispiel dafür, wie mächtig diese sein können und wie sehr sie unser Handeln bestimmen und beeinflussen können. Eine gute Vision, die nicht in der Schublade landet, ist für uns nicht nur attraktiv und aus unserem subjektiven Empfinden heraus sinnvoll, sie bereichert uns und treibt uns an. Sie gibt Orientierung und bietet eine Identitfikationsplattform für alle Stakeholder des Unternehmens. Sie ist wie der berühmte rote Faden, der sich durch alles zieht.

Wie finden wir unsere Vision und was beinhaltet sie?

Eine Vision beschreibt immer einen Soll-Zustand, also nie den Ist-Zustand. Sie beschreibt den Zustand, wenn wir unsere Vision erfüllt haben: An welchen Orten, in welchem Umfeld und mit welchen Menschen wir zu tun haben. Sie beschreibt unser zukünftiges Handeln, das sich aus unseren Kompetenzen nährt. Sie spiegelt das wieder, was uns wirklich wichtig ist. Sie bringt auf den Punkt, wer wir sind und definiert unseren Auftrag, unsere Mission in dem von uns gewählten Umfeld. Denn diese stellt immer einen Nutzen für die Menschen in unserem Umfeld dar. Durch unseren Auftrag werden Sie profitieren.

Erfolglose oder unzureichende Visionen und Aufträge sind selten inspirierend und nutzen Formulierungen wie beispielsweise  „überleben“ und „durchkommen“. Sie sind einseitig wie „die Konkurrenz überholen“ oder „eine zweite Filiale  eröffnen“. Sie sind häufig unverständlich und umfangreich, gehen aber mit keinem Wort auf die Ziele und Aufgaben des Unternehmens ein. Und sie sind manchmal banal und nichtssagend und nutzen Formulierungen wie beispielsweise „Wir sind für unsere Kunden da.“ Aber was bedeutet das das „da sein“? Wann, wo und wie, aber vor allem warum ist man für seine Kunden da?

Die persönliche Vision als Grundlage der unternehmerischen Vision und Mission

Nun ist die Unternehmensvision sehr eng mit unserer persönlichen Vision verbunden, gerade, wenn wir als Unternehmer für die Unternehmensvision verantwortlich sind. Wenn wir keine Leidenschaft und keinen Enthusiasmus für unsere Vision und der daraus resultierenden Mission aufbringen können und wir sie nur haben, weil sie vielleicht unser Vorgängern einmal so formuliert hat oder weil wir glauben, dass es sich so gehört eine zu haben, aber sie keinen Einfluss auf unser Handeln hat, sind wir auf dem falschen Weg.

Die Unternehmensvision ist immer Teil unserer persönlichen Vision. Denn wir können den Unternehmer in uns kaum von der Privatperson trennen. Deswegen ist es meiner Ansicht nach wichtig, für sich selbst eine ganz persönliche Vision und seinen Lebensauftrag zu formulieren. Unsere Leidenschaften, unsere Talente sind unsere Stärke, die wir bestimmt sind zu leben und die wir jeden Tag nicht nur  in unseren Unternehmeralltag mit einbringen. Aus Ihnen nährt sich unser Fortkommen und damit das  Fortkommen des Unternehmens. Je mehr wir unsere Leidenschaften und Talente kennen und als treibende Kraft anerkennen, desto mehr können wir sie auch glaubwürdig und zielführend in unser Unternehmen einbringen.

Eine Vision und eine Mission zu entwickeln, ist immer ein sehr individueller Prozess. Er braucht Zeit und Sorgfalt und es ist leichter, sie mit Menschen zu entwickeln, die in der Lage sind, uns zu spiegeln und die richtigen Fragen zu stellen. Das Ergebnis jedoch bedeutet, dass wir die Route für unsere ganz persönliche und einmalige Lebensreise und die unseres Unternehmens festgelegt haben.

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