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Das Gesundheitsgespräch nach der Krankheit

Montag, den 23. Januar 2012 von Harald v. Trotha
Kategorie: Führung, Nützliches, Organisation

Je kleiner ein Unternehmen ist, umso gravierender ist der Ausfall von Mitarbeitern durch Krankheit. Hinzu kommt, daß Krankheit und Krankenstand häufig auch ein Gradmesser der Mitarbeiterzufriedenheit  und -motivation sind. Mit einem Kunden  habe ich die Struktur des Gesundheitsgesprächs entwickelt, um die Ursachen von Krankmeldungen zu ergründen.

Mein Kunde hat ein produzierendes Unternehmen mit anspruchsvoller Werkstattfertigung. Die handwerkliche Arbeit ist körperlich anstrengend und erfordert Konzentration und Geschicklichkeit. Hinzu kommen Temperaturschwankungen und Zugluft, die immer wieder für Erkältungen sorgen. Der Krankenstand nahm teilweise bedrohliche Ausmaße an, sodaß bei guter Auftragslage die Produktivität nicht mehr ausreichte.

Das Gesundheitsgespräch:

Am Tag der Rückkehr des Mitarbeiters aus der Krankheit (-meldung) führt der Vorgesetzte nun ein konkretes Gespräch über den Verlauf der Erkrankung, deren Ursachen und die betrieblichen Möglichkeiten, diese abzustellen und damit den Gesundheitszustand dieses Mitarbeiters zu verbessern. Dieses Gespräch dauert ca. 15 Minuten und richtet die Aufmerksamkeit nochmals auf konkrete Ursachen, entsprechende Möglichkeiten der Vorbeugung  und die möglichst schnelle Genesung.

Bereits die ersten Gespräche haben zu wichtigen Neuerungen in der Kleidung, Arbeitsanordnung und den -abläufen geführt, um auf die individuellen „Empfindlichkeiten“ der Betroffenen ein zu gehen. Auch die demonstrative Wahrnehmung der Erkrankung und die Erläuterung der dadurch entstandenen Komplikationen, sind wichtige Rückmeldungen an die Mitarbeiter gewesen. Hinzu kommt, daß „Krankfeiern“ mit gleicher Aufmerksamkeit bedacht wird.

Ergebnisse: der Krankenstand ging deutlich zurück, die Motivation stieg, innerbetriebliche Verbesserungen konnten schnell erkannt und konkret umgesetzt werden.

Berlin / Brandenburg, den 23. Januar 2012

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