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Coaching versus Beratung

Donnerstag, den 6. März 2008 von Harald v. Trotha
Kategorie: Führung, Gründung

Zu Beginn dieses Blogs ( hier ) haben wir schon einmal eine interessante und zum Teil kontroverse Diskussion zum Thema Coaching oder Beratung geführt. Ich möchte hier eine neue Differenzierung einführen, die auf diese Frage ein anderes Licht wirft und unseren Lesern mehr Klarheit zu unserem Selbstverständnis als Unternehmercoach liefert.

Ich betrachte als den Mittelpunkt meiner Coachingarbeit die Person und die Persönlichkeit meines Kunden. Persönliche Wünsche, Ängste, Fähigkeiten und Visionen sind für mich wichtiger, als Sachfragen oder z.B. drängende Liquiditätsprobleme. Bei jedem meiner Kunden stelle ich mir nicht nur die Frage, wo liegt welches Problem und dessen Lösung, sondern primär die Frage, welche Fähigkeiten und Potentiale kann ich in meinem Kunden erkennen, dieses Problem selbst zu lösen. Der besondere Reiz liegt in der Aufgabe, ihm Zugang zu dieser Lösung zu verschaffen. Für einen erfahrenen Coach steht die Stärkung der Person im Vordergrund, dann folgt die fachlich korrekte Problemlösung.

Dies unterscheidet nach meinem Verständnis den Coach vom Berater. Ein guter Berater ist für mich ein guter Problemlöser von definierbaren Aufgaben. Er kümmert sich um Aufgaben, die man selbst nicht kann und – und dies ist ein wichtiger Unterschied – die man als Unternehmer selbst nicht können muss!! So ist ein Steuerberater ein guter Berater in steuerlichen Dingen. Auch Rechtsanwälte oder Marketingberater sind wichtig und richtig, da sie über Know-How, Netzwerke und Erfahrung verfügen, die ich als Unternehmer selbst nicht habe. Berater lösen Fachaufgaben, ggf. auch dauerhaft. Der Einsatz des richtigen Beraters sichert damit die korrekte und erfolgreiche Aufgabenerfüllung.

Ich möchte diese These gerne an einem einfachen Bild aus dem Fußball verdeutlichen: Der echte Berater ist m.E. eher der, der den Elfmeter selber ins Netz trifft. Er löst diese Aufgabe besser als andere.

Als Coach helfe ich meinem Kunden, selbst den Elfmeter zu schießen. Ich unterstütze ihm vor allem dann, wenn er schon einmal daneben geschossen hat. Das ist m.E. Hilfe zur Selbsthilfe und führt hoffentlich zu einer Verhaltensveränderung.

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