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"UnternehmerCoaches
Häfelinger, von Trotha
Partnerschaft Unternehmensberater

Viktoriahof
Kreuzbergstr. 30
Aufgang 3, 1. Stock
10965 Berlin

Tel.: 030 / 29 77 03 93
Fax.: 030 / 29 77 03 94
coaches@unternehmercoaches.de"

Um dem Corona-Virus zu begegnen, müssen und wollen Mitarbeitende zum eigenen Gesundheitsschutz oder zur Betreuung der Kinder zu Hause bleiben. Um gleichzeitig arbeiten zu können, wird in vielen Unternehmen die Möglichkeit zum „Home-Office“ gegeben oder ausgeweitet. Viele Unternehmen haben aber mit dieser Form der Zusammenarbeit gar keine oder nicht in dem großen Stil erforderlich Erfahrung.

Wie kann es gehen? Hier einige Tipps, wie die Zusammenarbeit aus der Ferne gelingen kann.

  1. Gehen Sie voran
  2. Glauben Sie daran, dass es geht
  3. Investieren Sie: schaffen Sie Infrastruktur und Wissen
  4. Führen Sie Ihre Mitarbeitenden I: Klare Aufgaben
  5. Führen Sie Ihre Mitarbeitenden II: Menschliche Nähe
  6. Führen Sie Ihre Mitarbeitenden III: Strukturen vereinbaren
  7. Üben Sie sich in Geduld

1.  Gehen Sie voran

In den Zeiten der Unsicherheit wird von Ihnen mehr denn je Führung erwartet. Wie machen Sie das Unternehmen – und damit die Arbeitsplätze der Mitarbeitenden – zukunftsfest? Entwickeln Sie einen Plan, wie Sie durch die Krise kommen wollen – mit verschiedenen Szenarien des Krisenverlaufs. Kommunizieren Sie diesen und zeigen Sie, was Mitarbeitende beitragen können und wie die Zusammenarbeit aus der Ferne in einem so genannten „Remote Team“ funktionieren kann.

2.  Glauben Sie daran, dass es geht

Warum sollten Sie von dem Glauben abrücken, dass Remote-Arbeit nicht oder nicht so gut geht?

  • Erstens: Andere Unternehmen schaffen das auch.
  • Zweitens: Sie haben gar keine Wahl.
  • Drittens: Das könnte für die Zukunft interessante Perspektiven eröffnen.

Natürlich kann und soll die Telearbeit nicht die reale Zusammenarbeit ersetzen – aber sie soll die Handlungsoptionen erweitern. Sehen Sie die Krise als Chance, dies einmal konsequent für sich zu testen.

3.  Investieren Sie: schaffen Sie Infrastruktur und Wissen

Ergreifen Sie diese Chance. Richtig. Dazu gehört, nicht an Geld für Software (ist meist gar nicht so viel) und an Zeit zu sparen, um sich vernünftige Strukturen zu schaffen.

Wichtig dabei: Wer weiß was? Wer kann Support leisten? Fragen Sie im Team nach, wer welche Erfahrungen mit welchem Tool hat. Oder wer jemanden hat, den er zu welchem Tool fragen kann. Sorgen Sie auf jeden Fall dafür, dass alle Teammitglieder durch eine möglicherweise erforderliche Installation/Anmeldung geführt werden und eine vernünftige Einführung in die Nutzung erhalten.

Folgende Funktionen sind aus meiner Sicht unerlässlich.

  • Zugriff auf Firmen-Mails. Auf die Mails kann meist unproblematisch zugegriffen (über IMAP) werden. Aber den Zugriff einzurichten, verlangt ein bisschen technischen Sachverstand.
  • Zugriff auf die Firmenkontakte. Das sind sensible Daten. Deshalb ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt, um ein CRM (Customer Relation Management) mit Web-Schnittstelle einzuführen. Und mal über die Pflege von Kontaktverläufen („contact histories“) nachzudenken. Viel Erfahrung mit Adressverwaltung hat bspw. das Adressverwaltungs-Urgestein Cobra, bei dem auch eine webbasierte Lösung angeboten wird (das ist aber eher die große Lösung).
  • Zugriff auf die Dokumente. Checken Sie hierbei Ihre Datenschutz-Erfordernisse. Ist ein VPN (Virtual Private Network) erforderlich? Oder reicht eigentlich ein Cloud-Speicher? Auch hier gilt: Legen Sie Ihre Daten nicht einfach in die Cloud, achten Sie auf Verschlüsselung. Wir nutzen bspw. BoxCryptor, um die Daten zu verschlüsseln, bevor sie in der Cloud landen.
  • Wichtig hierbei: Verfügen die Mitarbeitenden im Home-Office über die erforderliche Software, um die Dokumente bearbeiten zu können? Typische Office-Anwendungen sind in der Regel kein Problem, aber spezielle Programme sind oft teuer und nicht selbstverständlich vorhanden. Und Unterschiede im Betriebssystem und den dazugehörigen Anwendungen gibt es auch noch… Lösungen können Lizenzpakete oder Cloud Computing sein, bei dem die Anwendung im Netz läuft (z.B. Office 365 von Microsoft).
  • Kommunikationstools:
    • Hier nutzen wir mit Kunden häufig Skype, weil das vielen vertraut ist. Alternativ nutzen wir Webex von Cisco. Empfohlen wurde uns auch gotomeeting.com oder zoom.
    • Telefonkonferenzen: Im Netz gibt es verschiedene Möglichkeiten, Telefonkonferenzen einzurichten. Wir nutzen den Service von meebl.de.
    • Interne schriftliche Kommunikation: Mails – oder doch mal einen Messenger erproben? Viele Unternehmen nutzen zurzeit Slack.
  • Aufgabenmanagement: Wie komplex muss es sein: Reicht Microsoft To Do oder soll es etwas mehr sein. Erproben Sie Trello oder wie wir UnternehmerCoaches MeisterTask. Wenn’s richtiges Projekt­management sein soll, bieten sich z.B. Openproject oder Asana an.
  • Mit Collaboration Tools können Sie gemeinsam an Dokumenten arbeiten. Microsoft hat für ein halbes Jahr das Paket „Teams“ freigeschaltet, auch über GoogleDocs können Sie Dokumente gemeinsam bearbeiten. Aber Vorsicht: Für Google & Co. ist Datenschutz ein Fremdwort. Bezahllösungen bieten meist erheblich höhere Datensicherheit.

Dabei kann es hilfreich sein, Infrastruktur ins Home Office zu verlagern, statt die Kollegen mit dem eigenen Equipment rumwerkeln zu lassen. Gerade bei Computern ist das „Bring your own device“ (BYOD) technisch und datenschutztechnisch häufig viel schwieriger und azfwändiger, als den voll eingerichteten Rechner zu Hause „einzustöpseln“. Außerdem vermeidet das Nutzungskonkurrenzen im Home Office, wenn zwei Personen von zu Hause arbeiten sollen, aber nur ein Rechner zur Verfügung steht.

4.  Führen Sie Ihre Mitarbeitenden I: Klare Aufgaben

Ein zentraler Punkt der Führung ist Klarheit bei den Aufgaben. Deshalb:

  • Leiten Sie aus dem Krisenplan bewältigbare Aufgaben ab.
  • Klären Sie die Prioritäten – am besten gemeinsam. Und streichen Sie nicht zwingend erforderliche Aufgaben.
  • Verteilen Sie abgeleiteten Aufgaben nach Fähigkeiten und Ressourcen.
  • Vereinbaren Sie regelmäßige Feedbacks z.B. im Rahmen eines virtuellen „Daily Scrum“ – jeden Tag eine 15-minütige Konferenz mit allen Team-Mitgliedern, was vom Anstehenden bereits erledigt werden konnte und was nun ansteht.
  • Stellen Sie alle erforderlichen Ressourcen zur Aufgabenerfüllung bereit – aber denken Sie auch an praktische Entlastung der Mitarbeitenden. Wie sollen bspw. Transporte von und zu den Mitarbeitenden organisiert werden? Kann ein solcher Transportdienst die Mitarbeitenden auch bei privaten Dingen entlasten?
  • Ermuntern Sie Ihre Mitarbeitenden zu eigenverantwortlichem Handeln. Geben Sie bspw. einen Budgetrahmen für Einkäufe von Material & Co.

5.  Führen Sie Ihre Mitarbeitenden II: Menschliche Nähe

Remote und menschliche Nähe? Aber natürlich!

Es geht wie immer um Wertschätzung. Zeigen Sie, dass die Mitarbeitenden gebraucht werden. Aber es geht nicht nur um die Erledigung von Aufgaben.

Teams sind soziale Systeme, in denen es um Solidarität und Zugewandtheit geht. Deshalb: Fragen Sie regelmäßig nach, wie es den Mitarbeitenden geht. Ermuntern Sie sie, sich über den Umgang mit der Krise auszutauschen. Machen Sie dies zum Inhalt Ihrer virtuellen Treffen.

Sorgen Sie für ein „Musketier-Gefühl“ im Team: „Einer für alle, Alle für einen“.

6.  Führen Sie Ihre Mitarbeitenden III: Strukturen vereinbaren

Vereinbaren Sie mit den Mitarbeitenden Tages-Strukturen und Kommunikationsregeln. Klären Sie dabei die Erwartungen und Wünsche im Team.

Klären Sie z.B. folgende Fragen:

  • Wie schnell wird worauf eine Antwort erwartet?
  • Wie kennzeichnen wir Wichtiges?
  • Wie klären wir Prioritäten?
  • Welche Pausen machen wir klugerweise (z.B. auch um Einkäufe zu erledigen)?
  • Ist in der Firmenkommunikation alles nur Arbeit oder dürfen private Probleme oder Aufheiterungen da auch rein (wir empfehlen ein „Ja, in Grenzen“)
  • Wer kann wen bei was vertreten, wenn jemand ausfallen sollte?

7.  Üben Sie sich in Geduld

Natürlich wird nicht alles gleich wie am Schnürchen laufen. Üben Sie sich in Geduld – das muss erst alles anlaufen. Vergessen Sie nicht: Es ist ein Investment!

Entwickeln Sie eine Fehlertoleranz – und einen Fehlerkultur, um daraus zu lernen. Ermutigen Sie sich und Ihre Mitarbeitenden über die Dinge zu sprechen, die nicht gut laufen – technisch, in der Zusammenarbeit, persönlich.

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Corona-Krise: Jetzt handeln!

Dienstag, den 17. März 2020 von hamiso
Kategorie: Aktuelles, Förderprogramme, Krise

Die Corona Krise: 5 Handlungsempfehlungen für Selbstständige

Die Auswirkungen der aktuellen Pandemie wird viele Selbständige und Unternehmer auf eine ernste Probe stellen. Die unternehmerischen Risiken sind hoch, die Reserven und Puffer häufig vergleichsweise gering.

Bitte nicht warten, bis die Krise wirklich da ist, sondern bereits jetzt handeln!! Es geht sonst wertvolle Zeit verloren, in der sich die Krise immer tiefer in das Unternehmen frisst. Bald ist der Status „Unternehmen in Schwierigkeiten“ erreicht, der bisher viele Hilfen ausschließt.

Für unsere Kunden und Freunde daher fünf Handlungsempfehlungen in der Krise:

  1. Gesundheit geht vor!! Versuchen Sie Arbeitsfähigkeit und Gesundheitsschutz zu verbinden (z.B. durch Telearbeit, Online-Konferenzen etc.)
  2. Eigene Liquidität sichern:
    1. Forderungen eintreiben
    2. Zahlungsziele verlängern
    3. Kurzarbeit beantragen
    4. Möglichkeiten zu Steuerstundungen verhandeln
  3. Sanierungsplan erstellen (Annahme: Dauer der Krise 6 Monate, dann beginnen 6 Monate Erholung; nach 12 Monaten ist die Krise überwunden.)
    1. Auswirkungen der Corona-Pandemie konkret benennen und bewerten
    2. Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätsplanung für 12 Monate aufstellen
    3. Konkreten Maßnahmenplan (selbstbestimmtes Handeln) ableiten.
  4. Bereits jetzt Gespräch mit der Hausbank und mit anderen Gläubigern suchen!
  5. Förderprogramme scannen und frühzeitig beantragen. Keiner kennt bisher die Umsetzung der staatlichen Maßnahmen, allerdings wird die Umsetzung sehr wahrscheinlich über die Förderbanken abgewickelt, die personell nicht darauf vorbereitet sind. Wir befürchten, dass es hier zu Wartezeiten kommen kann.

Brauchen Sie Rat oder Unterstützung, helfen wir UnternehmerCoaches gerne schnell und unbürokratisch (auch online) weiter.

Harald v. Trotha   ht@unternehmercoaches.de

Michael Häfelinger   mh@unternehmercoaches.de

 

Weiterführende Links:

BMWi

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/B/bmwi-3-stufen-plan-ueberblick.pdf?__blob=publicationFile&v=4

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/altmaier-zu-coronavirus-stehen-im-engen-kontakt-mit-der-wirtschaft.html

Land Berlin

https://www.berlin.de/sen/web/corona/#b

https://www.ibb.de/media/dokumente/foerderprogramme/wirtschaftsfoerderung/liquiditaetshilfen/checkliste_sonderfall_corona.pdf

https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/liquiditaetshilfen-berlin.html

Kurzfristige Hilfen gehen über über die Hausbank! Es geht dort aber nur um Kredite!!!

Land Brandenburg:

https://www.wfbb.de/de/Corona-Virus-Unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-Unternehmen

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Crowd Funding

Dienstag, den 12. November 2019 von Harald v. Trotha
Kategorie: Angebotene Beratungsleistungen, Finanzanalyse und Finanzierung, Finanzierung

In den letzten Jahren haben sich mehrere Alternativen zur Finanzierung über eine Bank etabliert. Insbesondere die Finanzierung über die „crowd“ – die unbekannte Masse – elektrisiert die Unternehmer auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten. Neben Crowd-Funding und –Investing gibt es inzwischen Alternativen wie z.B.  smava u.ä. Diese neuen Instrumente müssen jedoch in ihrem Aufbau und Funktion überblickt, die Risiken und Konditionen herausgearbeitet und die Bedingungen zu Ihrer Erlangung erfüllt werden. Unsere Erfahruung kann hier helfen.

Worum geht es beim Crowd Funding?

Crowd Funding will Finanzierungen über die unbekannte Masse im World Wide Web stemmen. Um die Menschen davon u überzeugen, bedarf es einer überzeugenden Darstellung der Unterstürzungswürdigkeit, der Konditaionen und eines hohen Maßes an Kommunikation mit den Anfragen während einer Kampagne.

Oftmals ist deshalb das eigentliche Crowd-Funding gar nicht das optimale Mittel der Wahl. Andere Alterntaiven gilt es zu prüfen, zu bewerten und dann über den Finazierungsmix zu entscheiden.

Wie unterstützen wir Sie bei der Finanzierung über die Crowd?

Seit Jahren beschäftigen wir uns mit alternativen Finanzierungsformen und begleiten Sie durch den Dschungel der Anbieter und Instrumente. Wir haben Erfahrungen mit erfolgreichen Crowd-Funding Projekten, kennen einige Erfolgsfaktoren, die Prozesse und können Sie bei der Umsetzung unterstützen.

Wir können Ihnen sagen, was auf Sie zukommt und was Sie erwarten können. Dazu gehört es auch, erfüllbare Wünsche zu erkennen und zu erklären.

Harald v. Trotha ist Kaufmann und Bankkaufmann. Mit unterschiedlichen Projekten hat er unterschiedlichtes Crowd-Funding-Kampagnen umgesetzt. Michael Häfelinger kommt als Kommunikator dazu, um den hohen kommunikativen Bedarf beim Crowd Funding zu strukturieren.

An wen wendet sich unser Angebot?

Unser Angebot ist speziell für Gründer und junge Unternehmen geeignet. Es wendet sich auch an sozial Enterpreneurs und ethisch geprägte Angebote mit einer gewissen Strahlkraft.

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Fördermittel

Dienstag, den 12. November 2019 von Harald v. Trotha
Kategorie: Angebotene Beratungsleistungen, Finanzanalyse und Finanzierung, Finanzierung

Die großzügigen Zeiten der Wirtschaftsförderung sind weitgehend vorbei. Bei stabilem wirtschaftlichen Wachstum und fast Vollbeschäftigung werden diese Instrumente zurück gefahren. Dennoch gibt es für Gründung, Ansiedlung und Investitionen immer wieder interessante Angebote, ebenso für die Beschäftigung bestimmter Zielgruppen. Dabei kommen sowohl Kredite als auch Zuschüsse in Betracht.

Worum geht es bei der Fördermittelberatung?

Zunächst geht es um den Überblick. Vielleicht gibt es für ihr Unternehmen oder ihr Vorhaben Förderungen des Landes Berlin, des Bundes oder der EU? Welche Programme gibt es, für wen sind diese geeignet, wo finde ich konkreten Rat und wie und wo muss ich diese ggf. beantragen? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, in den Genuss der Fördermittel zu kommen? Lohnt sich der Aufwand?

Dies ist häufig von vielen Komponenten abhängig, einen eindeutige Antwort ist nicht zu finden.

Wie unterstützen wir Sie bei der Fördermittel-Gewinnung?

Wir unterstützen Sie bei der Recherche nach geeigneten Angeboten, der Vorbereitung der Anträge, der Zusammenstellung der Unterlagen, der Präsentation ihres Vorhabens und der Bearbeitung des Antragsverfahrens. Wir bieten Know-how und Ressourcen, um neben dem Tagesgeschäft auch diese Aufgaben noch erfolgreich zu erledigen.

Harald v. Trotha ist erfahrener Kaufmann und Bankkaufmann mit vielfältigen Kontakten zu unterschiedlichen Finanzierungspartnern und Fördermittelgebern. Mit unterschiedlichen Projekten hat er unterschiedlichtes Förderquellen erschlossen.

Michael Häfelinger hat selbst Projekte über Fördermittelanträge durchgeführt und kennt deshalb die Seite der Unternehmen und deren Schwierigkeiten bei der Fördermittelrecherche und Antragstellung.

An wen wendet sich unser Angebot?

Wir wenden uns an Unternehmer, Geschäftsführer und Projektmitarbeiter, die sich mit der wirtschaftlichen Förderung beschäftigen. Hierbei geht es einerseits um die teil- oder Vollfinanzierung von Vorhaben andererseits um das Aufteilen von Risiken und Kosten.

 

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Markttests

Dienstag, den 12. November 2019 von Michael Häfelinger
Kategorie: Angebotene Beratungsleistungen, Marketing

pdca-zyklus-markttest

Trotz aller Vorüberlegungen ist die Reaktion des Marktes auf ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marketingmaßnahme oftmals nicht vorhersehbar. Markttests versuchen Reaktionen des Marktes abzubilden und geben so Sicherheit für das weitere Vorgehen bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen.

Worum geht es bei Markttests?

Die kundengerechte Gestaltung von Produkten, Prozessen, Design, Beschreibungen und vielem anderen mehr sind als „Produktgestaltung“ eine der zentralen Aufgaben des Marketings. Markttests testen an einer kleinen Gruppe Marktreaktionen auf vorliegende Produkt- oder Dienstleistungsentwürfe.

Wie unterstützen wir Sie beim Testen Ihrer Produkte?

Michael Häfelinger ist ausgebildeter Soziologe mit viel Erfahrung in der Gestaltung, Durchführung und Auswertung von zielgruppenspezifischen qualitativen und quantitaven Befragungen. Unser Betreuungskonzept folgt dem PDCA-Zyklus: Plan, Do, Check, Act. Die Markttests bedienen dabei die ersten drei Stufen:

Plan:

  • Ihre Idee zur Testreife zu bringen
  • Erstellen eines testfähigen Produkt- oder Deinstleitungsmusters

Do:

  • einen geeigneten Test zu entwickeln, der Ihre Fragen zur weiteren Gestaltung beantwortet
  • den Test durchzuführen

Check:

  • die Ergebnisse auszuwerten
  • Ableitung konkreter Empfehlungen zur weitere Gestaltung

Damit erhalten Sie wichtige Informationen zur Ausgestaltung vor der eigentlichen Markteinführung („Act“).

An wen wendet sich unser Angebot?

Das Angebot richtet sich an alle Unternehmen, die ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung auf den Markt bringen wollen – oder Vorhandenes optimieren wollen.

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Metaphorisches Branding

Dienstag, den 12. November 2019 von Michael Häfelinger
Kategorie: Angebotene Beratungsleistungen, Marke, Marketing

Unternehmerische Leitbilder sind nach innen und außen oft nur schwer schlüssig zu vermitteln. Um die Komplexität der Werte einer Marke – der „Brand“ – für alle Beteiligten greifbarer zu machen, fassen wir die Aufgabe und Werte des Unternehmens in einem Sinnbild. Michael Häfelinger hat in seiner früheren Arbeit seiner Kommunikationsagentur das Metaphorische Branding als Konzept entwickelt und inzwischen mehrfach angewandt. Die Metapher als Ergbnis unseres metaphorischen Brandings macht das Unternehmen auf einen Schlag nach innen und außen verständlicher als es Werbetexte oder lange Verhaltensregeln (Codes of Conduct) können.

Worum geht es beim metaphorischen Branding?

Die Metapher versinnbildlicht das unternehmerische Leitbild. Die Metapher setzt auf dem „kollektiven Unterbewussten“ (C.G. Jung) auf, wodurch alle Akteure im Unternehmen, aber auch die äußeren Stakeholder ein ähnliches Verständnis von der Aufgabe und den Werten des Unternehmens entwickeln.

Die Marke und ihre Werte werden über diese gemeinsamen Assoziationen transportiert. Wenn bspw. die Arbeit einer Event-Agentur mit dem Sinnbild eines Trapez-Künstlers veranschaulicht wird, ist den Mitarbeitern klar, dass für den schönen Schein höchste Präzision gefordert ist, dem Kunden klar, dass hinter dem vermeintlich so leicht wirkenden Salto der Veranstaltung eine Menge Training, Abstimmung und Vorbereitung steckt.

Damit wird das Ziel des Unternehmens verständlicher und das erwünschte Verhalten viel einfacher verdeutlicht, als dies eine Handlungsanweisung oder ein Code of Conduct je kann.

Wie entwickeln wir für Sie die Unternehmens- Metapher?

Gemeinsam mit Schlüsselpersonen eines Unternehmens entwickeln wir die individuelle Unternehmenspersönlichkeit. Am Beginn dieses Prozesses steht eine genaue Analyse der unvergleichlichen Charakteristika: Mitarbeiter, die Geschichte des Unternehmens, die Produkte, kurz, alles was das Unternehmen im Innersten zusammenhält, wird gesammelt und in einem Konzentrat zusammengefasst. Daraus entwickeln wir eine Metapher, ein Sinnbild des Unternehmens.

Die daraus abgeleitete Markenkommuni­kation ist nicht mit typischen Business- oder Produktstories zu vergleichen. Am Ende des Prozesses steht eine indivi­duelle Kommunikationsstrategie, in der die Metapher als eine kommuni­kative Klammer durch ihre assoziative Kraft eine konsistente Kommuni­kation aller Kanäle gewährleistet, nicht zuletzt der Öffentlichkeits­arbeit.

An wen wendet sich unser Angebot?

Unser Angebot richtet sich an kleine und mittelständische Firmen und Organisationen, die ihre besonderen Werte nach innen und außen schlüssig vermitteln wollen. Vor allem wenn Mitarbeiter das Gesicht des Unternehmens sind, entwickelt eine Metapher eine hohe Erklärungskraft und wirkt als besserer Handlungsleitfaden als lange Vorschriften.

Aber auch den Mitgliedern spontaner Teams, die sich zu einem Projekt zusammengefunden habe, vermittelt die Metapher als gemeinsames Leitbild Klarheit hinischtlich des erwarteten Beitrags.

Die Marke ist das Gesicht des Unternehmens nach außen. Mit ihr zeigt sich das Unternehmen anderen Akteuren inner- und außerhalb des Unternehmens. Unsere Spezialität ist es, unternehmerische Leitbilder inhabergeführter Unternehmen in ein Markenbild und eine entsprechende Kommunikation zu übersetzen.

Worum geht es bei der Markenentwicklung?

Die Marke repräsentiert das Unternehmen als Persönlichkeit. So verstanden ist sie die Übersetzung des unternehmerischen Leitbilds ist eine Außen- und Innendarstellung. Zu ihr gehören die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens, das Verhalten der Akteure („Corporate Behaviour“), das Kommunikationsverhalten ebenso wie das „Corporate Design“, d.h. die grafische Gestaltung von Logo bis Internet-Präsenz und Messe-Ständen. Ziel ist die so genannte „geschlossene Markenkommunikation“ in der das Nutzenversprechen der Marke am Ende durch das Kundenerlebnis auf allen Kanälen eingelöst wird.

Wie unterstützen wir Sie bei der Entwicklung Ihrer Marke?

Wir sind auf die Entwicklung von unternehmerischen Leitbildern spezialisert. Wir haben Markenprozess großer Unternehmen für inhabergeführter Unternehmen adaptiert und weiterentwickelt. Damit können wir sicherstellen, dass sich die Person des Unternehmers auch im Innen- und Außenauftritt niederschlägt.

Michael Häfelinger hat in seiner früheren Agentur als Markenberater gearbeitet und mehrere Marken aus Unternehmensleitbilder entwickelt. Den Prozess, den größere Unternehmen in einem umfassenden Prozess durchlaufen, hat er für kleine und mittlere Unternehmen adaptiert.

Zusammen mit der Leuschner Creativgesellschaft haben wir das Konzept des „Visionary“ entwickelt. Das Visionary verbindet unternehmerisches Leitbild mit der daraus abgeleiteten Außendarstellung.

An wen wendet sich unser Angebot?

Das Angebot richtet sich an alle Unternehmen, die dem äußeren Auftreten und ihrer inneren Zusammenarbeit ein klareres Bild verleihen wollen.

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Mediation

Dienstag, den 12. November 2019 von Harald v. Trotha
Kategorie: Angebotene Beratungsleistungen, Kommunikation, Mediation / Konfliktlösung

Konfliktlösung innerhalb Unternehmen wird immer bedeutender. Sie wird heute als Führungsaufgabe(-kompetenz) betrachtet, da dem innerbetrieblichen Frieden und harmonischen Arbeitsumfeld zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt wird.  Ziel ist es, Störungen in Ablauf und Belastungen in Team oder am Arbeitsplatz möglichst gering zu halten. Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeiter werden wichtiger, auch als Antwort auf den Fachkräftemangel und hohe Fluktuation.

Auch oder gerade zwischen Wirtschaftspartner sind die schnelle, selbstbestimmte Lösung und die geringen Kosten der Mediation von großer Bedeutung. Dagegen belasten langjährige, juristische Auseinandersetzungen Geschäftsbeziehungen nachhaltig, eine Neuausrichtung der Zusammenarbeit ist meist unmöglich.

Worum geht es bei der Mediation?

Mediation ist eine erprobte und anerkannte Methode der gemeinsamen Konfliktbeilegung. Sie hat Konsens und Interessensausgleich zum Ziel, ein fremdes Urteil wird verhindert. Der Mediator hilft Ihnen dabei, den Konflikt zu klären, die Kommunikation wieder aufzunehmen und eine Lösung der Parteien zu erarbeiten. Er ist unparteiisch und macht keine Lösungsangebote.

Mediation ist nur eine der möglichen Lösungen, mehr finden Sie in unserem Spezialthema Konfliktberatung.

An wen wendet sich unser Angebot?

Wir wenden uns an alle innerbetrieblichen und unternehmerischen Konfliktparteien. Ihr Ziel ist es, die soziale oder wirtschaftliche Beziehung zu erhalten und eine reibungslose Zusammenarbeit wieder herzustellen, Mediation kann dies leisten. Sie kann in Teams, Führung oder zwischen Unternehmen und Kunden angewendet werden.

Harald v. Trotha ist Kaufmann und ausgebildeter Mediator mit mehrjähriger Erfahrung in Wirtschaftsangelegenheiten. Er beherrscht die lösungsorientierte sowie die transformative Mediation.

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Konfliktberatung

Dienstag, den 12. November 2019 von Michael Häfelinger
Kategorie: Angebotene Beratungsleistungen, Kommunikation, Mediation / Konfliktlösung

Konflikt-HandlungsoptionenKonflikte bedeuten nicht notwendigerweise Streit. Richtig verstanden sind sie Interessensgegensätze, die es zu auszugleichen gilt um voranzukommen. Konflikte sind insofern allgegenwärtige Situationen des Lebens. Sie sind Ausdruck und Ergebnis unterschiedlicher Erwartungen und Bedürfnisse von Menschen und Organisationen.

Gleichzeitig besteht immer die Gefahr, dass Konflikte eskalieren und Entwicklungen bremsen. Sie verschärfen sich von alleine, manchmal schleichend und ohne Zutun, aber immer verursacht die Eskalation Kosten, zerstört Vertrauen, schürt Vorurteile, stört Prozesse und belastet menschliche Beziehungen. Ihre „Lösung“ erfordert Aufmerksamkeit, Mut, Entschlossenheit, Vertrauen und Empathie. Und dabei können wir Ihnen helfen.

Worum geht es bei der Konfliktberatung?

Konflikte brauchen Aufmerksamkeit und Bewusstsein, sie lösen sich nicht von allein. Man kann darauf hoffen, dass sich die Umstände ändern werden (z.B. Personalwechsel) und ein Konflikt sich damit hoffentlich erledigt, gelöst ist er damit nicht!
Aber es gibt sehr wohl Möglichkeiten, aktiv mit Konflikten zu arbeiten und sie damit aus der Welt zu schaffen. Als betroffene Konfliktpartei verliert man konkrete Handlungsalternativen  gerne aus dem Auge, der ungewisse Ausgang lässt einen immer wieder zögern.

Wie unterstützen wir Sie in Konflikten?

In den letzten Jahren haben wir uns eingehend aus wissenschaftlicher, methodischer und unternehmerischer Sicht mit dem Thema Konflikt beschäftigt. In vielen Situationen haben wir mit Kunden konkrete Lösungen erarbeitet und Personen auf den Weg dorthin begleitet. Wir haben praktische Erfahrungen im Interessensausgleich und Mediation, kennen aber auch die Vorzüge entschiedenen Handelns. Für uns ist es nicht wichtig Recht zu bekommen, wir wollen, dass Sie ein konkretes Ziel erreichen.

Konflikte kennen unterschiedliche Lösungswege. Wir beraten sie, wenn Sie

  • Konflikte ansprechen,
  • Konfliktpotenziale frühzeitig erkennen wollen oder
  • Streit beilegen wollen.

Wir entwickeln mit Ihnen eine situations-, sach- und personengerechte Lösung Ihres Konflikts. Egal ob im Unternehmen, zwischen Kollegen, mit Kunden oder Lieferanten, in Organen oder mit Dienstleistern, wir unterstützen Sie bei der Entscheidung für eine der folgenden 7 Möglichkeiten:

  • Sachentscheidung durch Urteil,
  • Schlichtung,
  • Mediation,
  • Verhandeln,
  • Aussitzen,
  • Rückzug oder
  • Eskalation

Wer Konfliktpartei ist, ist selten der optimale Konfliktlöser. Konfliktlösung erfordert Erfahrung, einen feinen Sensor für die Befindlichkeiten und klares Handeln. Als unbeteiligte Dritte unterstützen wir Sie bei der Wahl des richtigen Vorgehens: wir bewerten mit Ihnen die Risiken, loten Kompromisse aus, unterstützen bei einer Schlichtung oder Sachentscheidung, ermöglichen eine gemeinsame Konfliktbeilegung oder stärken Ihnen den Rücken zur Eskalation. Egal wie Sie sich entscheiden, Sie machen sich auf den Weg zur Lösung/Entscheidung und zeigen damit Stärke und Führungswillen.

An wen wendet sich unser Angebot?

Unser Angebot richtet sich an alle, die an ihrem Umgang mit Konflikten etwas ändern möchten – vom Konflikte ansprechen über Handlungsalternativen bis hin zu Lösungsstrategien. Wir wenden uns damit explizit an Entscheider und Führungskräfte, die Konfliktlösung als konstruktive Aufgabe der Unternehmensentwicklung betrachten.

Mit unserer Erfahrung, Haltung, Unbefangenheit und dem klaren Kopf für das Erreichbare machen Sie sich unabhängig von Gerichtsurteilen, Vertragsauslegungen oder Anwaltsinterpretationen. All das bleibt Ihnen höchstens noch für später.

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Konstruktive Kommunikationskultur

Dienstag, den 12. November 2019 von Michael Häfelinger
Kategorie: Angebotene Beratungsleistungen, Führung, Kommunikation

Die Kommunikationskultur ist der erste Spiegel der Unternehmenskultur. In der Kommunikation wird deutlich, wie die Menschen im Unternehmen zusammenarbeiten. Wird die Kommunikation verbessert, verbessert sich sowohl das Ergebnis als auch die Prozesse und das Klima im Unternehmen.

Worum geht es bei der konstruktiven Kommunikationskultur?

Ziel der  Unternehmenskommunikation ist es, konstruktiv die beiden Aufgaben des Unternehmens – Leistungserbringung und innerer Zusammenhalt – zu stützen. Insofern hat sie beide Aspekte angemessen zu berücksichtigen – was aber nur selten gelingt. Eine knappe Kommunikation als Ergebnis einer zu engen Fokussierung auf die Aufgabe ist dabei genauso zu beobachten wie falsch verstandene Rücksichtnahme, die den sozialen Aspekt überbetont.

Wie unterstützen wir Sie bei der konstruktiven Gestaltung der Kommunikationskultur?

Bei der Entwicklung der Unternehmens-Kommunikation geht es nicht nur um Wissen und Kommunikationstechniken. Konstruktive und wertschätzende Kommunikationskultur ist zentral eine Frage der inneren Haltung und der Aufmerksamkeit für das Gegenüber.

Wertschätzend zu kommunizieren kann man lernen. Deshalb vermitteln wir Ihnen Theorie und begleiten Ihre Praxis der Kommunikation – beginnend bei den Grundlagen von Kommunikation über die Kommunikation im Team bis hin zu Interkultureller Kommunikation oder der Förderung einer  dialogischen Kommunikation als wichtige Grundlage für Innovationsfähigkeit – als individuelle Begleitung, in Team-Workshops oder als kurzweilige Vorträge.

An wen wendet sich unser Angebot?

Die konstruktive Gestaltung der Kommunikationskultur ist für alle Unternehmen und Teams interessant, die das diffuse Gefühl haben, dass genau dort die Ursache mancher Probleme liegt. Aber Kommunikation ist nicht nur ein Problem, sondern auch ein Potenzial. Wer gut kommuniziert, weiß welcher Wert genau darin liegt.

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