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Jahresplanung

Montag, den 28. Dezember 2009 von Sonia Flöckemeier
Kategorie: Controlling, Führung, Organisation, Personal, Psychologie, Erfolg & Motivation, Selbst- und Zeitmanagement

Hoffentlich haben Sie ein schönes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben verlebt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Ihre Jahresplanung in Angriff zu nehmen.

Wenn Sie jetzt denken: „Dafür habe ich keine Zeit“, ist das falsch. Nehmen Sie sich Zeit dafür. In ein effektives und sinnvolles Zeitmanagement sollten Sie diese Zeit investieren.

Vielleicht planen Sie mit Hilfe einer to-do-Liste. Am besten handschriftlich, denn Aufgeschriebenes bleibt besser im Gedächtnis haften. Außerdem können Sie Erreichtes durchstreichen, was Sie befriedigen wird.

Oder legen Sie für jedes Ihrer Ziele und Projekte eine Mappe an, auf die Sie Haftnotizen mit dem Thema, der Priorität des Ziels und dem Endtermin schreiben.

Für die Jahresplanung besonders gut geeignet ist auch eine Mind-Map.

Egal, für welches Planungstool Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass Sie sich vorher darüber klar werden, welche Ziele  Sie 2010 erreichen möchten.

Vielleicht möchten Sie ein neues Projekt beginnen, neue Zielgruppen erreichen, sich intensiv dem Networking widmen oder einfach Ihren Umsatz steigern?

Wenn Sie sich darüber Gedanken gemacht und Ihren Zielen genähert haben, versuchen Sie, diese mit Prioritäten und Terminen zu versehen. Erfahrungsgemäß ist es nämlich so, dass Ziele und Aufgaben ohne Endtermin wie Steine auf einer to-do-Liste stehen bleiben und nie erledigt werden. Dann können Sie sie eigentlich gleich in den Papierkorb verschieben.

Stellen Sie sich als nächstes die Frage: Wie viel Umsatz planen Sie, 2010 zu generieren? Ist es zum Beispiel realistisch, dass Sie Ihren Umsatz um 20 % steigern werden? Welche Anstrengungen sind dafür nötig und wie hoch werden Ihre zusätzlichen Aufwendungen für flankierende Marketing- und Akquisemaßnahmen sein? Benötigen Sie für das Erreichen Ihrer Ziele zusätzliches Personal?

Diese Zahlen pflegen Sie in eine Excel-Tabelle ein. Und das geht so:

In den Spalten stehen die Monate von Januar bis Dezember. In die obersten Zeilen tragen Sie den geplanten Monatsumsatz netto, gesplittet nach Kunden, Projekten oder Tätigkeitsfeldern, ein. Ziehen Sie eine Summe.

In die nächsten Zeilen kommen dann alle voraussichtlich zu erwartenden Kosten. Ziehen Sie wieder eine Summe.

Wenn Sie jetzt noch von den kumulierten Umsätzen die Summe der Kosten abziehen, haben Sie Ihren Soll-Jahresüberschuss ermittelt.

Vielleicht ist Ihr Ziel für 2010 auch, mehr Gewinn zu erwirtschaften, um sich endlich den Traum von einem eigenen Motorrad oder einer großen Reise zu erfüllen. Tragen Sie diese Position monatlich unter Kosten ein. Mit diesem Planungstool sehen Sie auf einen Blick, um wieviel Sie Ihren Umsatz steigern müssen, damit der Traum Wirklichkeit werden kann. Das spornt an.

Am Ende jeden Monats sollten Sie Ihren Plan dann mit der Realität abgleichen. Hat es geklappt? Nein? Was kann ich tun, damit sich Soll und Ist einander annähern? Oder ist der Plan aufgegangen, bzw. konnten die Umsätze sogar übertroffen werden?

Je länger Sie diese Soll-Ist-Vergleiche beobachten und kritisch analysieren, desto realistischer wird Ihre Planung.

Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Berlin, den 28. Dezember 2009

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