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Die zweite Unternehmercouch 2013 – Möglichkeiten der Beschäftigung von Personal

Dienstag, den 11. Juni 2013 von Michael Häfelinger
Kategorie: Personal, Rechtliches

Die zweite Unternehmercouch des Jahres 2013 fand am 30. Mai 2013 statt. Wie angekündigt gab Steuerberater Alexander Fuchs von der Sozietät Hücking & Partner den Input zu Möglichkeiten und Kosten des Personaleinsatzes in kleinen Unternehmen. Es entspann sich eine angeregte Diskussion über die Kosten und den Aufwand auf der einen Seite, aber auch den Nutzen und die mit den Mitarbeitern verbunden Chancen für ein Unternehmen.

Ein Überblick über die Formen der Beschäftigungsverhältnisse

Ausgangspunkt war die Frage, was eigentlich eine abhängige Beschäftigung ausmacht. Viele Unternehmer sind der Ansicht, dass es für sie einfacher und günstiger ist, von einem Selbstständigen einfach nur eine Rechnung gestellt zu bekommen, statt Sozialabgeben und das aufändige Anmelde- und Abrechnungsverfahren der Sozialversicherungsabgaben bei einer Anstellung auf sich zu nehmen. Wenn die Selbstständigkeit aber nur auf dem Papier aber nicht in der Realität besteht kann er bei einer Prüfung durch die Rentenversicherung als Scheinselbständiger eingestuft werden und die Beiträge müssen nachgezahlt werden – was sehr teuer werden kann. Anregende Diskussion in gemütlichem Rahmen

Deshalb also Beschäftigungsverhältnisse. Es folgte die Vorstellung der Formen von kurzzeitiger und studentischer Beschäftigung, geringfügiger Beschäftigung im Mini- und Midi-Job, sowie Teil- und Vollzeit-Beschäftigung. Hierzu wurden dezidiert die Arbeitnehmer- und Arbeitgeber-Beiträge zur Sozialversicherung, die Umlagen, der Urlaubsanspruch vorgestellt. Dazu kamen auch Fragen wie die Abfederung von Krankheit und Schwangerschaft oder Kündigung eines Arbeitnehmers.

Eine Diskussion über Kosten und Nutzen

Die entspannte Wohnzimmer-Atmosphäre im Café Dritter Raum trug sehr dazu bei, dass sich eine lebhafte Diskussion entspann. Durch die Beiträge der Anwesenden verschob sich die Diskussion schnell auch auf die Frage der Nützlichkeit der verschiedenen Formen: So sind nach Ansicht der Diskutanten die billigeren Studenten nur als Aushilfen sinnvoll einsetzbar, weil ihre Priorität naturgemäß im Studium lägen. Wer einen Mitarbeiter dauerhaft für das Unternehmen gewinnen wolle sei gut beraten, ihm oder ihr eine Perspektive anzubieten. Dabei wurde betont, dass es nicht bei der Ausschreibung nicht darum ginge, mögliche Erwartunngen der Mitarbeiter zu bedienen, sondern genau das anzubieten, was das Unternehmen benötige. So sei es keinesfalls ausgeschlossen, beispielsweise eine Kraft für 3h täglich von 11 bis 14 Uhr zu bekommen – es gäbe immer jemanden, zu dem genau das Angebot passe.

Auf die Erfahrungen angesprochen wurde einhellig berichtet, das neue Mitarbeiter das Unternehmen veränderten und das Unternehmen die Beeritschaft mitbringen sollte sich zu verändern. Es sei selten so, dass die neuen Mitarbeiter alle Anforderunngen gleichermaßen gut erfüllen würden, gleichzeitig aber immer auch mehr als gefordert mitbringen würden. Und diese Potenziale gälte es zu heben.

Ein Thema für die nächste Unternehmercouch?

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