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Wider den Datenkrake – Piwik ist eine kostenlose Alternative zu Google-Analytics

Donnerstag, den 25. März 2010 von Michael Häfelinger
Kategorie: Nützliches

So langsam hat es sich rumgesprochen: Google ist ein Datenkrake. Google bietet viele Dienste kostenlos an, um mit den gewonnenen Daten die eigenen Dienste zu optimieren. Ob mit den Daten der Millionen Nutzer wirklich Schindluder getrieben wird, kann und will ich gar nicht beurteilen. Aber sie könnten. Und Erfahrungen wie mit den Straßenfotos in Google-Street View zeigen zumindest, dass Google gewillt ist, die Grenzen des Datenschutzes zu seinem Nutzen zu interpretieren und auszuloten. Wer den Missbrauch wirksam verhindern will, muss verhindern, dass Google an die Daten kommt. Für ein wichtiges Tool des Google-Datenkrake gibt es jetzt eine Alternative: Piwik statt Google Analytics.

Google Analytics ist ein einfacher Internet-Dienst für Webanalysen. Damit können die Zugriffe auf die eigene Web-Seite in vielerlei Hinsicht (Herkunftsland, Zugriffszeiten, verwendete Suchworte in den Suchmaschinen usw.) analysiert werden. Für die Optimierung der eigene Seite ist dies ein wichtiges und nützliches Werkzeug. Das Procedere ist einfach: Sie melden sich bei Google an, Google protokolliert die Daten und stellt diese Ihnen dann als Online-Service kosten frei zur Verfügung. Aber: Damit hat Google ihre Daten und kann sie für sich auswerten. So können Nutzerprofile werden und das Besucherverhalten nachverfolgt werden.

Die einzig wirkliche Lösung: Selbst zählen – und zwar auf dem eigenen Server und nicht als Internet-Dienst. Genau das macht Piwik, ein Open Source-Programm (= kostenlose, frei verwendbares Software). Die Analyse-Möglichkeiten sind weitgehend die gleichen wie bei Google-Analytics. Weil Piwik aber auf dem eigenen Server installiert wird, behält man seine Daten für sich. Das ist zwar etwas komplizierter als das Anmelden bei Google Analytics, aber eben datenechnisch sicherer. Alles Weitere finden Sie oder Ihr Internet-Beauftragter unter http://piwik.org.

Viel Erfolg beim Auswerten – ohne das jemand mitliest!

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