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Häfelinger, von Trotha
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Zwischen den Jahren, zwischen Weihnachten und Silvester war (hoffentlich) Zeit der Besinnung, Zeit für einen Jahresrückblick auf 2007 und einen Ausblick auf 2008. Jetzt haben Sie das alte Jahr mit einer rauschenden Nacht verabschiedet und sitzen mit einem Neujahrskater da – halb dem Fest geschuldet, halb den selbst auferlegten „guten Vorsätzen“? Weil die Erfahrung der vergangenen Jahre gezeigt hat, dass das mit den guten Vorsätzen nicht so recht etwas wird, sollten Sie sich diesmal vielleicht vornehmen, umsetzbare Vorsätze umzusetzen…

Was wollen Sie dieses Jahr alles besser machen? Mit dem Rauchen aufhören? Endlich mal weniger arbeiten? Mehr Sport machen? Mehr Zeit mit den Kindern verbringen? Im Marketing konsequenter an den Kunden dranbleiben? Nicht immer alles auf den letzten Drücker machen? Oh ja, diese Liste ließe sich beliebig verlängern – allesamt Ziele, die so nicht so richtig klappen werden.

Warum? Weil Sie – wie die meisten anderen auch – einige Garanten eingebaut haben, die die Ziele zum Scheitern verurteilt:

1. Es ist im Grunde gar nicht Ihr Ziel

Sie wollen mit dem Rauchen aufhören, weil es bekanntermaßen ungesund ist und über 30 ja nicht mehr chic ist. Jetzt gibt es auch noch in den Berliner Kneipen das Rauchverbot, also Anlass genug, oder? Aber: Das genügt nicht! Anlässe gab es ebenso wie Rezepte immer genug (s. hier). Der eigentliche Punkt ist: SIE müssen wollen! Wenn es nicht wirklich IHR Ziel ist, werden Sie diesen Vorsatz nicht erreichen. Wollen Sie WIRKLICH weniger arbeiten oder bedeutet Ihnen Ihr Unternehmen nicht vielmehr soviel, dass Sie eigentlich jede freie Minute freiwillig hineinstecken? Formulieren Sie Ihr Ziel besser so, wie es Ihnen entspricht: Ich will zu Hause nicht mehr rauchen, ich möchte abends statt zu arbeiten auch mal ins Theater…

2. Die Zielerreichung liegt nicht (allein) in Ihrer Hand

Sie wollen mehr Zeit mit Ihrer 15-jährigen Tochter verbringen? Will sie das auch? Haben Sie sie gefragt? Nehmen Sie sich doch erstmal vor, sie öfter mal zu fragen, ob Sie nicht Lust dazu hätte, etwas mit Ihnen zu unternehmen…

3. Das Ziel ist so hoch gesteckt, dass Sie es gar nicht erreichen können

Wenn Sie bisher nicht in einem Sportstudio waren, ist es kaum zu glauben, dass Sie ab sofort jeden Tag eine Stunde dort verbringen werden. Ein Marathon-Lauf im ersten Jahr ihrer Jogging-Karriere ist wahrscheinlich ebenso ein zu hoch gestecktes Ziel wie ein internationales Unternehmen als Referenz für ihre eben gegründete Internet-Agentur.

4. Sie erwarten, dass Sie sich und Ihre bisherigen Gewohnheiten mit einem Tag für immer ändern können

Wenn Sie am 3. Januar nochmal zur Zigarette greifen, ist der Vorsatz vom 1. Januar dahin. Statt den Erfolg zu feiern, den 1. und 2. ohne Zigarette überstanden zu haben, kasteien Sie sich für Ihre Willensschwäche am 3. Und geben sich für den 4. ff keine Chance… Formulieren Sie Ihr Ziel nicht als „nie wieder“ oder „ab jetzt immer“, sondern so, dass Sie auch kleine Schritte in die richtige Richtung als Erfolg feiern können. Also zum Beispiel: Jeder Tag ohne Zigarette oder mit Sport ist ein Gewinn!

5. Das Ziel ist so diffus, dass es weder erreicht noch verfehlt werden kann

Was heißt „Ich will nicht mehr alles auf den letzten Drücker machen“ denn konkret? Machen Sie sich eine konkretere Vorgabe: Bei meinem nächsten Coaching habe ich zur Halbzeit auch die Hälfte der angesetzten Stunden absolviert.

Und wenn Sie alle fünf Punkte beachten? Bleibt die Frage, warum Sie mit dem nächsten guten Vorsatz bis Silvester 2008 warten wollen ;-).

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