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Im neuen Jahr möchte ich Ihnen einen Anstoß geben, Bekanntes über Bord zu werfen und Neues zuzulassen.

Deckungsbeitrags- und Zielkostenrechnung haben Zeit, das Thema Selbstboykott kann noch warten und das Thema Jahresplanung erscheint in zwei Wochen, wenn alle aus dem Urlaub zurück sind.

Wir vier Blogger hatten eine sehr schöne Weihnachtsfeier, auf der ich unverhofft von meiner Kollegin und Freundin Inke ein Buch geschenkt bekommen habe: Egal, was du denkst, denk das Gegenteil.

In meiner Wohnung gibt es einen Tresen, an dem sich alle Bewohner und -sucher treffen und auf dem alles liegt, was noch gelesen und erledigt werden will: Zeitungsartikel, Bücher, Mitteilungen, Einladungen … . Und da liegt seit ein paar Wochen auch dieses Buch. Und wann immer ich Zeit habe, lese ich darin. Es ist ein kleines Buch mit großer Wirkung:

„Egal, was du denkst, denk das Gegenteil.“ Im ersten Moment frage ich mich was das soll. Je länger ich lese, desto mehr merke ich, welches Potenzial in diesem Buch steckt.

Geschrieben hat es Paul Arden, ehemaliger Kreativdirektor einer der bedeutendsten Werbeagenturen der Welt. Und er beginnt mit einer wunderbaren Geschichte, die als roter Faden für das Buch dient:

Nie zuvor war jemand auf die Idee gekommen, beim Stabhochsprung rückwärts über die Stange zu springen. Bis im Jahr 1968 Dick Fosbury mit dieser Technik so hoch sprang wie niemals zuvor auch nur irgend jemand – indem er das Gegenteil von dem tat, was alle anderen machten.Er etablierte eine neue Sprungtechnik, den Flop.

Das kleine Buch ermutigt dazu, vermeintlich falsche Entscheidungen zu treffen; es zeigt die Risiken auf, immer vernünftig zu sein und es zeigt uns, wie vernünftig es sein kann, unvernünftig zu sein.

Einige Beispiele: Manchmal kann eine Entscheidung im unternehmerischen Sinn genau deshalb falsch sein, weil sie vernünftig ist. Alle anderen treffen nämlich Vernunftentscheidungen. Wenn wir immer nur richtige und vernünftige Entscheidungen treffen, sind wir wie alle anderen. Und heben uns nicht von der Masse ab.

Häufig tun wir aus lauter Angst, das Falsche zu tun, gar nichts. Manchmal ist es besser, seine Taten zu bereuen. Genauso lähmt uns vielleicht der eigene Perfektionismus. Legen Sie los und verbessern Sie später!

Eine Idee ist nur dann gut, wenn sie umgesetzt wird. Die Erfolgreichsten sind eigenartigerweise die Menschen, die am meisten für ihre Idee kämpfen mussten.

Mit diesen und zahlreichen weiteren Beispielen ermutigt uns Paul Arden , anders zu denken. Vielleicht nicht der einzige erfolgversprechende Weg. Aber: verstehen Sie sich als Entrepreneur – als Pionierunternehmer, den Ausdauer und Mut, Kreativität und Flexibilität auszeichnen. Spinnen Sie ein bisschen, setzen Sie sich schwer erreichbare Ziele und denken Sie in anderen Kategorien als üblich.

Zum Abschluss zitiere ich den letzten Satz des Buches:

„Ändern Sie einfach Ihr Leben. Die Welt ist das, was Sie dafür halten. Also denken Sie anders, und Ihr Leben wird anders. „

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