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Zeitmanagement im Unternehmen: Wichtig oder dringend? (Teil 4)

Sonntag, den 14. Juni 2009 von Sonia Flöckemeier
Kategorie: Selbst- und Zeitmanagement

Und: Haben sie es mal probiert?

Nehmen Sie sich kurz Zeit und listen Sie alle Aufgaben im Unternehmen auf, die Ihnen so einfallen. Tägliche Routine wie Mails checken und beantworten, Post bearbeiten, Rechnungen stellen (ok, das vielleicht nicht täglich), Überweisungen tätigen und Büromaterial bestellen.

Und konkrete Arbeiten, die zu Ihrem laufenden Geschäft gehören. Der bereits erwähnte Gesangslehrer muss vielleicht eine Unterrichtsstunde mit der noch ängstlichen Schülerin vorbereiten.

Die Grafikerin muss an der Entwickung des Logos weiter arbeiten, weil übermorgen die erste Präsentation ist. Und die Heilpraktikerin hat heute vier Termine, für deren Vorbereitung sie sich erneut in die Krankenakten vertiefen muss.

Und dann gibt es noch die anderen Aufgaben, die schon lange mal dran sind. Die Erarbeitung eines Flyers, damit potentielle Kunden auf Sie aufmerksam werden. Und auf der Website sind immer noch keine Referenzen eingetragen. Schon lange schwebt in Ihrem Hinterkopf vielleicht die Idee für ein Mailing zur Akquise von Neukunden; bisher hat die Zeit nie für ein Brainstorming ausgereicht. Und das, obwohl die Auftragsbücher ab dem übernächsten Monat deutliche Lücken haben. Und da ist noch das teure Fachbuch, das schon lange ungelesen zwischen Schreibtisch und Nachttisch hin und her wandert und für ein permanent schlechtes Gewissen sorgt. Ich bin sicher, dass Ihnen zahlreiche Beispiele einfallen, die auf Ihre individuelle Situation besser passen. Fest steht eines: Wir Einzelkämpfer und Kleinunternehmer haben alle das Problem, den zahlreichen Aufgaben Prioritäten zuzuordnen.

Nicht selten ist es dann so, dass der Zeitdruck regiert. Wir erledigen das Dringende zuerst und das Wichtige nicht. Die Umsatzsteuervoranmeldung hat Priorität, weil der Blick in den Kalender uns sagt, dass bereits der 11. ist. Termine bereiten wir dann vor, wenn sie unmittelbar bevorstehen. Und wir stürzen uns in hektische Akquisebemühungen, wenn das Konto leer ist.

Und leiden unter dem Gefühl, nur noch zu reagieren statt zu agieren. Und haben die Beiträge zum Thema sorgfältig gelesen und können die Erkenntnisse doch nicht umsetzen.

Deshalb gebe ich Ihnen die eingangs beschriebene Hausaufgabe. Schreiben Sie erstmal alles auf, was dran ist. Und bewerten Sie jede einzelne Aufgabe im Unternehmen: Bis wann muss sie erledigt sein und wie wichtig ist sie in einer Skala von 1 (sofort/noch heute) bis 4 (ein Jahr).

Viel Erfolg bis zum nächsten Mal ….

(Fortsetzung folgt)

Berlin, den 15. Juni 2009

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