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Häfelinger, von Trotha
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Gewohnheiten strukturieren unser Leben und sind nützliche Verhaltensweisen, weil sie uns das Leben leichter machen: Sie geben uns Sicherheit und entlasten uns davon, ständig Entscheidungen treffen zu müssen. Für unsere Umwelt sind wir dadurch berechenbar. 90 % unseres Verhaltens sind durch Gewohnheiten bestimmt und das ist auch gut so. Manche Gewohnheiten sind aber lästig, hemmend oder verhindern unsere Weiterentwicklung. So ist der Jahreswechsel traditionell der Zeitpunkt, an dem wir Inventur machen und uns von Gewohnheiten verabschieden wollen. Leichter gesagt als getan.

Gewohnheiten sind nämlich sehr hartnäckig. Unser Gehirn sorgt dafür, dass wir die gewohnten Pfade nur ungern verlassen. Selbstveränderung ist nur dann möglich, wenn wir wissen, wie unser Denken, Fühlen und Handeln funktioniert. Auf dieser Basis können wir uns dann neu erfinden. Wie geht das konkret?

Wir durchlaufen fünf Stadien, wenn wir eine lästige durch eine angenehme Gewohnheit ersetzen:

  1. Am Anfang steht der Wunsch: Ich möchte endlich anfangen zu joggen und dreimal in der Woche laufen gehen.
  2. Dann treten wir dieser Idee näher und beschließen, dass wir ab nächster Woche mit dem Laufen starten werden und uns langsam steigern wollen.
  3. In einem dritten Schritt bereiten wir uns vor, kaufen Laufschuhe und stellen uns ein Programm zusammen: In der ersten Woche laufe ich dreimal zehn Minuten, in der zweiten Woche dreimal fünfzehn Minuten und nach sechs Wochen versuche ich, eine halbe Stunde am Stück zu laufen.
  4. In Stufe vier wird der gute Vorsatz konkret: Wir fangen an … und laufen los. Und müssen nur noch …
  5. Durchhalten. Aus dem Vorsatz wird jetzt eine Gewohnheit.

Dieses Programm können Sie beliebig auf die rechtzeitige Erledigung der Buchhaltung oder den Vorsatz, regelmäßig Akquisetelefonate zu führen, übertragen.

Klingt alles ganz einfach oder? Falls nicht, habe ich hier noch ein paar Tipps:

  1. Malen Sie sich Ihr Ziel möglichst konkret aus: Wie gut werde ich mich fühlen, wenn ich schon morgens an der frischen Luft gelaufen bin!
  2. Selbst machen! Bücher ersetzen Erfahrung nicht.
  3. Der richtige Zeitpunkt ist jetzt! Fangen Sie jetzt an zu laufen, nicht erst im Frühling. Aufschieberitis ist der Todfeind aller guten Vorsätze.
  4. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor! Zehn Minuten Lauftraining am Anfang reicht völlig.
  5. Seien Sie achtsam gegenüber der Versuchung! Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den inneren Schweinehund, der Sie morgens vom Laufen abhalten will.
  6. Dokumentieren Sie Ihre Fortschritte und führen Sie ein Lauftagebuch.
  7. Lernen Sie aus Rückschlägen! Untersuchen Sie die Gründe des „schwach werdens“ anstatt den Vorsatz ganz aufzugeben. Denn Veränderung erfordert nicht nur Vernunft und Wille sondern auch ein gutes Stück Selbsterkenntnis.

Haben auch Sie gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst? Mich interessiert: Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Berlin, 11.1.2010

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