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Kommunikation dechiffrieren mit der Transaktionsanalyse (IIa)

Donnerstag, den 29. Juli 2010 von Michael Häfelinger
Kategorie: Personal, Psychologie, Erfolg & Motivation

Im letzten Beitrag habe ich Ihnen das Struktur-Modell der Ich-Zustände vorgestellt, mit dem die Kommunikation einer einzelnen Person analysiert werden kann. Im heutigen Beitrag geht es um das Funktionsmodell, das sich mit der beobachtbaren Interaktion zweier Menschen befasst.

Das Funktionsmodell der Kommunikation

Zentraler Ansatz der Transaktionsanalyse ist es, über die (Beobachtung von) Transkationen etwas über die Beziehungen von Menschen herauszuarbeiten.

Ausgehend von den Ich-Zuständen des Strukturmodells wird das von innen (selbst) und außen (durch andere) erlebbare Verhalten als Ausdruck dieser Ich-Zustände aufgefasst. In diesem wechselseitigen Ausdruck – den Transaktionen – spiegelt sich für die Transaktionsanalytiker die Beziehungen zwischen den Personen wider.

Die Transaktion

Als eine „Transaktion“, die es im Rahmen der Transaktionsanalyse zu analysieren gilt, wird jeweils eine sprachliche und/oder eine körpersprachliche Äußerung einer Person und die direkte Reaktion des Gegenübers darauf bezeichnet. Um das Verhalten einem der genannten Ich-Zustände zuzuordnen, wird nach Indizien für ein typisches Verhalten gesucht. Diese im Folgenden dargestellten Indizien habe ich weitgehend der Seite von Werner Stangl entnommen. Wer sich tiefer gehend für die Transaktionsnalyse interessiert, sollte sich ohnehin dort mal umschauen.

Ich-Zustand allgemein körperlich sprachlich
Eltern unreflektierte klischeehafte Äußerungen, Vorurteile, Passivität, unreflektierte Befolgung von Regeln Dazu gehört (typisch elterliche) wertendes Verhalten wie z.B. einem anderen den Kopf zu tätscheln, Stirnrunzeln, Augenbrauen hochzuziehen oder Hände-über-dem-Kopf- zusammenschlagen.

Da sich im Eltern-Ich eines Menschen besondere Eigenarten des elterlichen Verhaltens manifestieren, können die körperlichen Indizien sehr unterschiedlich sein.

wertende Urteile über andere Menschen, die automatisch ohne Überlegung ausgesprochen werden.
Erwachsen Das Erwachsenen-Ich äußert sich nur, nachdem es nachgedacht hat. Wertungen die von ihm vorgenommen werden, sind reflektiert und enthalten eine innere Logik aufmerksames Zuhören während einer Transaktion. Ihr Gesicht ist offen und direkt dem Gesprächspartner zugewandt.. Es fallen v.a. Wörter, die vorrangig der Informationsfindung dienen, wie z.B. was, wo, wie, warum usw.
Kind Allgemein Muster, die aus dem Bedürfnis des Kind-Ichs erwachsen, durch Überlegenheitsbekundungen gegenüber anderen das eigene „Ich bin nicht o.k.“ zu kompensieren. Gefühlsäußerungen jeder Art, da diese einen großen Teil der Aufzeichnungen des Kindheits-Ich ausmachen. Adjektive, die über emotionale Zustände Auskunft geben wie traurig, glücklich etc. sowie z.B. Ich will, Ich wünsche oder Wenn ich groß bin… .

Superlative entspringen ebenfalls meist dem Kindheits-Ich.

Im nächsten Teil dieses zweiten Beitrags wird es um die Analyse der Transaktionen gehen.

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