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KfW Gründercoaching Deutschland aus Arbeitslosigkeit (I)

Sonntag, den 1. September 2013 von Sonia Flöckemeier
Kategorie: Finanzierung, Förderprogramme, Gründung

Nun steht es fest: Das KfW Gründercoaching Deutschland aus Arbeitslosigkeit wird zum 31.12.2013 abgeschafft. Mit Hilfe dieser Förderung konnten bisher Gründer, die mit Hilfe des Gründerzuschusses gegründet haben, im ersten Jahr nach der Gründung ihres Unternehmens eine 90 %ige Förderung der Coachingkosten beantragen.

Nachdem bereits Ende 2011 massive Einschränkungen beim Gründerzuschuss beschlossen wurden, die im letzten Jahr zu einem Rückgang der geförderten Gründungen um 85 % (!) geführt haben, ist das eine weitere bittere Nachricht für die (wenigen) Gründer, denen der Gründerzuschuss noch bewilligt wurde. Zumindest die wenigen Gründer, die nicht auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar waren – vor allem alleinerziehende Frauen, ältere Gründer und Menschen aus schwer zu vermittelnden Berufsgruppen – haben den Gründerzuschuss bekommen und konnten damit auch das KfW Gründercoaching aus Arbeitslosigkeit beantragen.

Aber das Ganze hat noch einen weiteren Aspekt: Bisher kamen auch Menschen, die aus ALGII-Bezug gegründet haben – also vorher das sogenannte Hartz IV bezogen haben – in den Genuss des KfW Gründercoaching aus Arbeitslosigkeit. Und für diese Menschen fällt das Förderinstrument nun auch weg.

Allen Gründern steht natürlich weiterhin das KfW Gründercoaching in den ersten Jahren nach Gründung ihres Unternehmens zur Verfügung: dann allerdings nur mit einer 50 %igen Förderung.

Insgesamt ist diese Entscheidung ein Indikator für die gründerunfreundliche Stimmung in unserem Land, die es den Selbständigen immer schwerer macht.

Berlin, den 1.9.2013

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