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Gewaltfreie Kommunikation

Montag, den 18. Februar 2008 von Sonia Flöckemeier
Kategorie: Führung, Organisation, Personal, Psychologie, Erfolg & Motivation, Selbst- und Zeitmanagement

Allgemein verstehen wir unter Kommunikation Verständigung und Umgang miteinander. Wir treten mit anderen durch Kommunikation in Verbindung. Unser wichtigstes Kommunikationsmittel ist gesprochene Sprache.

Marshall B. Rosenberg gilt als Begründer der gewaltfreien Kommunikation. Ursprung seiner Lehre ist der Glaube an die Freude an einem einfühlsamen Nehmen und Geben, das unserem natürlichen Wesen entspricht. Warum verlieren wir manchmal diese Verbindung zu unserer einfühlsamen Natur und verhalten uns aggressiv und/oder provokativ?

Jeder von uns kennt diese Situationen aus Privat- und Berufsleben:

  • Wir weisen Schuld zu
  • Wir bewerten Verhalten
  • Wir klagen an
  • Wir wissen besser


Gewaltfreie Kommunikation basiert auf kommunikativen Fähigkeiten, die unsere Möglichkeiten erweitern, selbst unter herausfordernden Umständen menschlich zu bleiben. Sie hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und unserer Art zuzuhören.

Wir alle kennen Formen der Kommunikation, die zu einem gewissermaßen gewalttätigen Verhalten uns selbst und anderen gegenüber beitragen:

  • Moralische Urteile: „Das Problem ist, dass Du zu ichbezogen bist.“ “ Sie ist faul.“ “ Dein Verhalten ist unangemessen.“
  • Vergleiche anstellen: „Er macht das besser als Du.“ „Früher warst Du … .“
  • Leugnen von Verantwortung: „Man muss es tun.“ „Alle machen es.“ „So sind die Vorschriften.“
  • Formulierung von Wünschen in Form einer Forderung: „Wenn Du nicht sofort aufhörst, werde ich … .“Mach das nicht so, sonst … .“

Was ist daran eigentlich gewalttätig?

  • Schuldzuweisungen, Beleidigungen, Niedermachen, in Schubladen stecken, Kritik, Vergleiche und Diagnosen sind Formen von Verurteilungen. Das lockt uns in die Falle einer Welt von Annahmen darüber, was richtig und was falsch ist. Wenn wir diese Sprache sprechen, richten wir andere und ihr Verhalten.
  • Menschen mit dem Wunsch, sich das Leben zu vermiesen, sollten lernen, sich mit anderen zu vergleichen. Auch diese Art des Denkens blockiert Einfühlsamkeit mit sich selbst und anderen.
  • Jeder von uns ist verantwortlich für seine Gedanken, Gefühle und Handlungen. Der einzige, der an der ungeliebten Situation etwas ändern kann, ist jeder selbst.
  • Formulieren von Wünschen in Form von Forderungen führt dazu, dass demjenigen, der die jeweilige Forderung nicht erfüllt, Schuldzuweisung oder Strafe droht; eine durchaus übliche Kommunikationsform in unserer Kultur. Dem zugrunde liegt die Vorstellung, bestimmte Handlungen verdienten Lob oder Strafe.

Durch die konsequente Anwendung gewaltfreier Kommunikation (die wir üben müssen und lernen können) wird aus automatischen Reaktionen achtsame Antworten, die fest auf dem Boden unseres Bewusstseins über dem stehen, was wir wahrnehmen, fühlen und brauchen. Unabhängig vom Thema eines Gesprächs gelingt es uns dann immer besser, unseren eigenen Bedürfnissen wie auch denen unserer Gesprächspartner auf die Spur zu kommen. Es trainiert, sorgfältig zu beobachten und Verhalten und Umstände, die uns stören, genau zu bestimmen. Wir lernen, klar zu erkennen, was wir brauchen und es deutlich auszusprechen. Die alten Muster von Verteidigung, Rückzug oder Angriff angesichts von Urteilen und Kritik werden durch gewaltfreie Kommunikation umgewandelt. Wir kommen immer mehr dahin, uns selbst und die innere Dynamik unserer Beziehungen in neuem Licht zu sehen. Abwehr wird auf ein Minimum reduziert.

Gewaltfreie Kommunikation fördert intensives Zuhören, Respekt und Empathie.

Und wie funktioniert das?

Dazu in zwei Wochen mehr……

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