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Wie weiter? (Teil 1)

Montag, den 29. September 2008 von Sonia Flöckemeier
Kategorie: Controlling, Finanzierung, Führung, Marketing, Organisation

Seit mehreren Monaten coache ich ein kleines Café in der Spandauer Altstadt. Die Inhaber, Vater und Tochter, bieten in ihrem sehr gemütlichen und individuell eingerichteten Café vor allem selbst gebackenen, toll schmeckenden Kuchen an. Daneben gibt es eine kleine Frühstückskarte, Kaffee aus der Espressomaschine, Soft Drinks sowie manchmal ein Mittagsgericht – und das alles in Bio-Qualität.
Das Angebot wird von den in der Umgebung beschäftigten Geschäftsleuten, Touristen und Anwohnern gut angenommen und die beiden Inhaber können davon einigermaßen gut leben.
In dieser Situation habe ich die beiden kennen gelernt.

Beide sind unzufrieden, weil keine weiteren Umsatzsteigerungen mehr möglich zu sein scheinen. Die Errechnung des eigenen Stundensatzes demotivierte die beiden total, und zwei Wochen Urlaub im Sommer waren dann machbar, wenn der Daheimgebliebene in der Zeit die doppelte Arbeit erledigte.

Frustration war die Folge und die Inhaber standen vor der Frage, wie es weiter gehen sollte.

Wir definierten im Coaching zunächst die Optionen:

1.    Verkauf und Neuorientierung
2.    Durchhalten und Stagnation
3.    Expansion

Schnell wurde klar, dass „Option 2: Durchhalten“ für beide auf keinen Fall in Frage kam. Seit mehreren Jahren arbeiteten beide für einen Stundensatz von weniger als zehn Euro und beide arbeiteten ihres Erachtens zu viel. Die Kürzung des Arbeitspensums kam aber nicht in Frage, da die stattdessen anfallenden Personalkosten (jedenfalls momentan) nicht zusätzlich erwirtschaftet werden konnten.
„Option 1: Verkauf“ war erstaunlicherweise bei beiden nicht Angst behaftet, im Gegenteil: beide waren offen für diese Lösung. Vater und Tochter konnten sich gleichermaßen vorstellen, jeder für sich oder gemeinsam etwas ganz anderes zu machen. Beide vereinen viele Talente in sich, sind flexibel und offen für Neues.
Das allerdings erst, wenn „Option 3: Expansion“ versagen sollte. Beide hängen zu sehr an ihrem Café und dem, was sie dort in den letzten Jahren aufgebaut haben, um es nicht doch noch einmal zu versuchen.

Expansion durch Erweiterung der Geschäftsfelder zur Steigerung der Umsätze und Gewinne: Das schien die Lösung.
Aber wie?

Dazu in zwei Wochen mehr …

Kommentare

  • […]Das Café, über das Sonia Flöckemeier berichtet, befindet sich in einer Konfliktsituation, die vielen Unternehmern bekannt ist: Das Geschäft läuft, die Inhaber leben davon, aber sie müssen ungeheuer viel arbeiten. Ich warte neugierig auf die Fortsetzung der Story.[…]

    Dieser Eintrag wurde als „Artikel des Tages für Multiprojecter” nominiert. Hier kannst du bis 30.09.2008. 23:59 die anderen Kandidaten besichtigen und für deinen Lieblingsartikel stimmen. Wir würden uns freuen, deine Meinung zu hören.

  • Vielen Dank für das Feedback. In der gleichen Lage wie meine Kunden befinden sich tatsächlich viele Unternehmer. Da hilft z. B. ein gutes Zeitmanagement, aber auch ein Wechsel der Blickrichtung, um neue Chancen zu entdecken. In zwei Wochen dazu mehr … .
    Viele Grüße
    Sonia Flöckemeier

  • Der Fakt, dass sie mit einem Coach arbeiten, zeigt, dass sie nach Wegen und Alternativen suchen. Viele Kleinunternehmen glauben überhaupt nicht daran, die eigene Situation verändern zu können. Sogar intelligente Menschen mit guter Ausbildung tun oft so, als ob sie keine andere Wahl hätten als jeden Tag 14 Stunden in der eigenen Firma zu arbeiten. Wer sich bewusst mit dem Problem beschäftigt, hat den ersten Schritt schon getan.

  • Da stimme ich Ihnen zu. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung meiner Kunden.

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