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Businesscoaching in der Krise

Donnerstag, den 16. April 2009 von Harald v. Trotha
Kategorie: Controlling, Finanzierung, Führung, Nützliches

Die Krise rückt näher, wir Coaches spüren es langsam. Unsere Kunden werden zunehmend aufmerksamer, auch wenn die Krise  zum Glück noch eher gefühlt, denn erfahren ist.  Aber, wachsame Antennen erkennen drohende Gefahren und wir entwickeln geeignete Gegenmaßnahmen.

Das oberste Ziel heißt jetzt:  die eigene Liquidität = Zahlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten!!

1. Liquiditätsprognose

Die zukünftige Entwicklung der Liquidität rückt in den Mittelpunkt der Betrachtung. Dabei bedeutet Liquidität zum einen, der positive cash-flow aus laufender Geschäfttätigkeit, zum zweiten aber auch der Bestand an freien Geldmitteln bzw. verfügbarer Kreditlinie.

Die klassische Liquiditätsplanung mit einer monatlichen Gegenüberstellung von realistischen Einzahlungen und notwendigen Auszahlungen liefert den operativen cash-flow. Dieser zeigt an, ob in diesem Monat die vorhandenen oder verfügbaren Zahlungsmittel (inkl. Kreitlinie)  auf- oder abgebaut werden. Diese Aufgabe ist in größeren Unternehmen durchaus komplex, denn die sog. „Zahlungsbedingungen“ werden immer schwieriger.

2. Liquiditäts- und Bonitätsanalyse

Auf die reine Prognose ( wer zahlt wann?)  folgt die Analyse der Einzahlungen (wie betroffen ist meine Unternehmen?):

  • von wieviel Kunden erwarte ich in den Perioden welche Zahlungen?
  • Ist der Ausfall / Verspätung eines oder weniger Schuldner bedeutend /bedrohlich oder verkraftbar?
  • kenne ich die aktuelle Bonität meiner Schuldner?
  • wie gefährdet könnte deren Bonität sein? (Ranking von sicher … sehr, weis nicht?)
  • welche überfälligen Forderungen erwarte ich noch und von wem?
  • welche Anzahlungen habe ich bereits erhalten?
  • kann ich für meinen Kunden weiterhin leisten, auch wenn Rückstände bestehen?
  • gibt es bereits Anzeichen von Zahlungsschwierigkeiten (vertrösten, nicht erreichbar u.ä.)?
  • wie kann man aktuelle Neukunden richtig bewerten ?
  • welche Absicherungen für den Forderunsausfall gibt es bereits und was muß ich tun? (Dokumentation u. Eintreiben?).

Die Ergebnisse dieser Liquiditätsanalyse schaffen die Grundlagen für eine realistische Bewertung der zunünftigen Liquiditätssituation. In der Liquiditätsplanung sollten dann Risikopuffer für Ausfall oder Zahlungsverzug simuliert werden. Diese Sensitivitätsanalyse zeigt schließlich die Belastbarkeit des eigenen Unternehmens.  Eine Unterstützung durch einen externen Businesscoach kann dabei einen wichtigen Beitrag liefern.

Über mögliche Reaktionen und Maßnahmen zur Liquiditäsverbesserung werde ich in meinem nächsten Beitrag berichten.

Berlin, den 16. April 2009

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