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SMART Ziele setzen – revisted

Donnerstag, den 16. Dezember 2010 von Michael Häfelinger
Kategorie: Organisation, Psychologie, Erfolg & Motivation, Selbst- und Zeitmanagement

Das Jahr 2010 ist quasi vorbei. Der Blick geht nach vorn: 2011. Was wollen Sie erreichen? Welche Ziele setzen Sie sich? Leichter gefragt als beantwortet. Und wenn ich ich Sie Ende des nächsten Jahres frage, ob Sie die Ziele erreicht haben, was werden Sie mir da antworten? Eine einfache Methode, Ziele auch wirklich zielführend zu formulieren, ist die SMART-Methode.

Aus dem englisch-sprachigen Raum kommen immer wieder gute Abkürzungen: „Smart“ als Wort bedeutet so viel wie „clever“ und „geschickt“ und steht gleichzeitig als Abkürzung für 5 Eigenschaften, die ein formuliertes Ziel haben sollte. Allerdings werden hinter den Buchstaben des Akronyms unterschiedliche Begriffe „versteckt“.

im Englischen

im Deutschen

S

Specific

Spezifisch

M

Measureable

Messbar

A

Attractive, Achievable oder Attainable

Attraktiv, Anspruchsvoll, akzeptiert

R

Relevant oder Realistic

Realistisch, relevant

T

Time phased, Timely, Tangible

Terminiert

All diese Begriff sollen hier zunächst vorgestellt werden:

  • Spezifisch:
    Das Ziel muss spezifiziert werden, d.h. so konkret und eindeutig wie möglich  formuliert werden. Dazu sollte formuliert werden, wer was wie wo erreichen soll.
  • Messbar:
    Das Ziel sollte in messbaren Größen formuliert werden, damit das Erreichen, der Abstand oder das Übertreffen auch festgestellt werden können. Es geht also um die Frage „wie viel?“
  • Attainable, Achievable (Erreichbar):
    Dies entspricht in anderen Anordnungen dem Anspruch, das Ziel „realistisch“ zu formulieren.
  • Attraktiv:
    Ist das Ziel attraktiv, werden sich die Beteiligten anstrengen, es zu erreichen. Der in anderen Kontexten verwendete Begriff „relevant“ zielt in eine ähnliche Richtung.
  • Akzeptiert:
    Ziele sollten von denen, die sie erreichen sollen, auch getragen werden. Wenn es nicht das eigene Ziel ist, sinkt die Motivation schnell. Hier ist oft einfach auch Kommunikation gefragt, die das Ziel den Beteiligten erläutert, auf dass sie es zu ihrem machen.
  • Anspruchsvoll:
    Das Ziel soll eine Herausforderung darstellen. Eine „zu niedrig gelegte Latte“ wirkt demotivierend.
  • Realistisch:
    Das Ziel muss erreichbar sein. Es darf ruhig hochgesteckt sein, um eine motivierende Herausforderung darzustellen. Bei einem unrealistischen Ziel ist jedoch Frust vorprogrammiert.
  • Relevant:
    Das Ziel muss für die Beteilgten oder das Unternehmen Relevanz besitzen, sonst wird es nicht nachdrücklich genug verfolgt bzw. eine Zielverfehlung als wenig dramatisch wahrgenommen.
  • Terminiert:
    Das Ziel sollte einen klaren Zeithorizont haben, bis zu dem es erreicht werden soll. Sonst läuft es Gefahr „auf die lange Bank“ geschoben zu werden.
  • Tangible (Greifbar):
    Ziele sollten sich in wahrnehmbaren Veränderungen äußern. Innere Veränderungen (wie z.B. eine Einstellung zu ändern) mögen wichtig sein, entziehen sich aber der Selbst- und Fremdkontrolle.

Letztlich haben alle genannten Begriffe ihre Berechtigung. Welches Bündel Sie auch immer unter SMART schnüren möchte, so sind obige Bestandteile darin zu vertäuen. Letztlich lassen sich meines Erachtens die Anforderungen an die Formulierung eines klaren Ziels auf drei Punkte eindamofen – ein Ziel benötigt demnach

  • Klare Definition dessen was erreicht werden soll
  • Klare Begründung, warum es erreicht werden soll
  • Klare Zeitschiene, bis wann es erreicht werden soll

Viel Erfolg bei der Zielplanung 2011!!!

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