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Hilfe für Japan: ganz einfach!

Donnerstag, den 14. April 2011 von Harald v. Trotha
Kategorie: Nützliches

Die Katastrophen in Japan haben uns alle offensichtlich sehr beschäftigt. So sehr, daß einige Kunden von mir in den Tagen unmittelbar nach dem Tsunami, noch deutlicher aber, als der Atom GAU erkennbar wurde,  massive Umsatzeinbrüche erlebten. Die persönliche Betroffenheit und die unklare Bedeutung der Ereignisse für jeden von uns, löste offensichtlich eine Art Starre aus, die sich inzwischen wieder löst.

Diese Beobachtung war bei uns Konsumenten besonders ausgeprägt, aber auch im b2b Geschäftsbereich wurde es tagelang stiller und ruhiger. Diese Eindrücke sind offensichtlich wieder verfolgen, der Alltag ist zurück gekehrt.

Eine echte Überraschung erlebte ich mit meiner Initiative, eine Hilfe für Kinder in Japan zu organisieren. Die Bilder von den Auffanglagern und überfüllten Turnhallen beeindruckten meine Sohn und mich so sehr, daß wir dachten, diesen Kindern könnte man doch vielleicht durch Spenden von Schule zu Schule o.ä. helfen, Bereitschaft dafür gäbe es sicher.

Per Mail habe ich daher mit der Botschaft in Tokio Kontakt aufgenommen, um zu klären ob und wie wir dies organisieren könnten. Die Antwort aus dem Auswärtigen Amt / Bürgerservice kam schnell und sehr präzise. Sachspenden, gleich welcher Art, sind nicht erwünscht und organisatorisch viel zu kompliziert. Das Auswärtige Amt empfiehlt ein Beschränkung auf Geldspenden an die bekannten Organisationen und fügt eine Liste der DZI Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen bei. Auf der Homepage von DZI wird ausführlich über die Sammelaktionen zu Gunsten Japans berichtet. Die Argumente, die gegen Sachsenden sprechen, sind durchaus überzeugend und nachvollziehbar dargelegt ( hier).

Schade ist es nur, daß nun die berliner Schulkinder nichts für japanischen Schulkinder tun können, denn mit  Taschengeld läßt sich Japan nicht wirklich helfen. Und diese Hilfe geht nicht von Kind zu Kind.

Berlin /Brandenburg, den 14. April 2011

 

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