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Zahlen mit Karte über payleven

Montag, den 14. Januar 2013 von Harald v. Trotha
Kategorie: Controlling, Gründung, Rechtliches

Das Bezahlen mit GiroCard oder Kreditkarte gehört heute vielfach zum Standard. Immer mehr Menschen haben immer weniger Bargeld bei sich und wollen dennoch über Geld verfügen. Das klassischen Lastschriftverfahren mit PIN oder Unterschrift oder die Kreditkartenzahlung sind jedoch für den Zahlungsempfänger häufig teuer (Monatspauschale + Transaktionskosten) und erfordern technische Infrastruktur. Im Rahmen eines Coachings haben wir uns mit payleven als Alternative über das Handy beschäftigt.

Das neue Prinzip ist schnell beschreiben: über eine App für Apple oder Android sowie einen zusätzlichen Kartenleseschlitz als Aufsatz für das Handy können über ein SmartPhone Kartenzahlungen mit GiroCard (ehem. EC) oder Kreditkarten angenommen werden. Die Zahlung wird online über payleven abgewickelt und bedarf keiner weiteren Infrastruktur. So ist sie also auch z.B. im Freien oder ohne weitere Kassensysteme o.ä. durchführbar. Dies empfanden wir schon als großen Vorteil.

Auch die Abrechnung erscheint sehr übersichtlich. Es werden keinerlei fixe Kosten fällig. Pro Transaktion werden 2,75 % Gebühr erhoben, es gibt keinen Mindesumsatz oder -transaktionshöhe. Der Kartenleser wird, so verspricht es die Website, kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Zahlbetrag wird abzüglich der Transaktionsgebühr dem Konto gut geschrieben, fertig.

Etwas fragwürdig erscheint uns die Legitimationsprüfung. Die Transaktion wird über eine handschriftliche Unterschrift auf dem Display abgeschlossen. Diese kann man u.E. nicht ohne weiteres mit der auf der Karte hinterlegten Unterschrift vergleichen, da nicht mit Stift sondern mit dem Finger auf dem kleinen Display unterschrieben wird. Auch ist meine Unterschrift mit dem Finger anders als mit einem Stift. Wenn man die Legitimation also ernst nimmt und sich vor Mißbrauch schützen möchte, wird man wohl viele Zahlungen ablehnen oder zumindest wiederholen müssen.

Weiter Schwierigkeiten sehen wir in der Datenverbindung, die zumindest bei  GSM Verbindungen  nicht immer stabil sind. Diese Datendienste sind noch nicht so zuverlässig, daß sie immer und vorallem überall wirklich klappen.  Das wird aber sicher noch besser werden.  Schließlich bleibt noch das Kreditrisiko. Was ist, wenn die Karte nicht gedeckt oder gesperrt ist, wenn die Zahlung abgelehnt wird?  Dieses Risiko trägt ja wohl nicht der Zahlungsdienstleister. Wie erfolgt also die Bonitätsprüfung?

Vielleicht hat aus unserem Leserkreis jemand Erfahrungen mit diesen, innovativen Zahlungssystemen, entweder als Zahlungsempfänger oder auch als Zahlender und kann hier kurz über sein Gedanken dazu berichten, vielen Dank!

Berlin / Brandenburg, den 14. Jan. 2013

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