Das Thema Liquidität nimmt in unserem Blog wieder breiteren Raum ein, da es für unsere Kunden in der Wirtschaftskrise von existenzieller Bedeutung ist. Wenn in einem Unternehmen der alltägliche Handlungsspielraum durch die verfügbare Liquidität auf dem Konto bestimmt wird, werden unternehmerische Optionen massiv eingeschränkt. Spätestens jetzt stellt sich die Frage nach einer Verbesserung der Liquidität, nach Maßnahmen zur kurzfristigen Liquiditätssicherung.

Maßnahmen zur Sicherung der operativen Liquidität
Donnerstag, den 30. April 2009 von Harald v. Trotha
Kategorie: Controlling, Finanzierung

Businesscoaching in der Krise
Donnerstag, den 16. April 2009 von Harald v. Trotha
Kategorie: Controlling, Finanzierung, Führung, Nützliches
Die Krise rückt näher, wir Coaches spüren es langsam. Unsere Kunden werden zunehmend aufmerksamer, auch wenn die Krise zum Glück noch eher gefühlt, denn erfahren ist. Aber, wachsame Antennen erkennen drohende Gefahren und wir entwickeln geeignete Gegenmaßnahmen.
Das oberste Ziel heißt jetzt: die eigene Liquidität = Zahlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten!!

Liquiditätsplanung für Unternehmer
Montag, den 13. April 2009 von Sonia Flöckemeier
Kategorie: Controlling
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ihr Jahresabschluss 2008 weist einen satten Gewinn aus und Sie wollen das mit Ihrer Liebsten bei Kerzenschein und gutem Essen feiern, haben aber kein Geld, um den Restaurantbesuch zu bezahlen. Im Gegenteil: Sie stehen kurz davor, Insolvenz anzumelden, weil auf Ihrem Konto nicht einmal genug Geld ist, um die Büromiete zu zahlen. Utopisch? Leider tägliche Realität!

Wichtige Angabe bei Rechnungen: Liefer- oder Leistungsdatum
Freitag, den 3. April 2009 von Harald v. Trotha
Kategorie: Controlling, Finanzierung
In Herbst vergangenen Jahres habe ich bereits auf wichtige Anforderungen bei der Rechnungserstellung hingewiesen (mehr dazu hier). Zwei aktuelle Anlässe veranlassen mich, nochmals auf diese Regelungen hinzuweisen!

TraineePlus – ein Berliner Programm der Nachwuchsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen
Donnerstag, den 26. März 2009 von Michael Häfelinger
Kategorie: Finanzierung, Förderprogramme, Personal
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tun sich insbesondere in Wachstumsphasen häufig schwer, geeignetes Personal zu finden. „Fertige“ Mitarbeiter, die über entsprechende Erfahrung verfügen, sind häufig teuer. Beim Nachwuchs ist es insbesondere für wenig erfahrene Unternehmer schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. In Berlin unterstützt das neue Förderprogramm „TraineePlus“ Berliner Unternehmen bei der Gewinnung – neudeutsch: dem „recruitment“ – und dem anschließenden Einarbeiten von qualifiziertem Mitarbeiternachwuchs.

Bei Umstellung von Ist- auf Soll-Besteuerung, vorsicht!!
Donnerstag, den 19. März 2009 von Harald v. Trotha
Kategorie: Finanzierung, Nützliches
Mit einem meiner Kunden aus der Dienstleistungsbranche habe ich kürzlich ein böse Überraschung erlebt. Durch die Umstellung der Mehrwertsteuer von Ist- auf Soll-Besteuerung zum Januar 2009 klaffte plötzlich ein Liquiditätsloch von mehreren 10 T EURO. Weiterlesen

Unternehmensplanung mit Erwartungswerten
Donnerstag, den 26. Februar 2009 von Michael Häfelinger
Kategorie: Controlling, Organisation
Die Zukunft. Die große Unbekannte in der Unternehmensplanung. Vielen Unternehmern scheint die Planung von Umsatzzahlen im Rahmen eines Businessplans wie ein Blick in die Glaskugel. Dabei sind im Unternehmen meist schon Daten vorhanden, mit denen gerade die unmittelbare Zukunft sehr solide geplant werden kann. Dabei spielen Erwartungswerte eine zentrale Rolle.
Der Blick in die Zukunft ist die Grundlage der Unternehmensplanung. Dabei scheint sie häufig nichts Gutes zu verheißen. Selbst wer im heutigen Stand auf eine gute Auftragslage blickt, hat in einem halben Jahr keine Aufträge mehr und ist innerhalb eines Jahres insolvent. Dass dem nicht so ist, wissen die Unternehmer, tun sich aber dennoch schwer, die zu erwartenden Umsatzzahlen zu benennen.
Es gilt also, den Blick in die Zukunft realistisch zu gestalten. Dabei bietet es sich an, das im Unternehmen vorhandene Wissen um potenzielle Aufträge mit einzubeziehen. Zentrale Idee ist es, die Auftragsvolumina, die sich in Verhandlung befinden, in die Planung mit einzubeziehen. Dazu wird das Auftragsbuch, das ich hier vorgestellt habe, um einen Bereich mit den verhandelten Aufträgen erweitert. Für jeden dieser Aufträge wird die Realisationschance mit einer Zahl von 0-100% geschätzt. Das Auftragsvolumen – das im verhandelten Angebot ja festgehalten ist – wird mit der Realisationschance gewichtet. Damit wird als Produkt aus Auftragssumme mal Eintrittswahrscheinlichkeit der Erwartungswert des Auftrags ermittelt.
Dieser Wert wird analog zu den bereits bestehenden Aufträgen auf die zu erwartende Laufzeit verteilt. Damit steigen dann die zu erwartenden Umsätze in den Folgemonaten. Je mehr Aufträge in Verhandlung sind, desto höher der Beitrag der Erwartungswert.
Die Kunst besteht nun darin, die Realisierungschancen realistisch einzuschätzen. Eindeutig ist, dass die Realisierungschance vom Stand der Verhandlung abhängt. Ist das Angebot gerade raus? War es „einfach mal so eine Anfrage“ eines bisher unbekannten Anrufers oder war es ein konkretes Angebot für einen bestehenden Kunden. Oder sind die Verhandlungen bereits abgeschlossen und man wartet eigentlich nur auf den Eingang der schriftlichen Bestätigung? Hier gilt es, aus den Erfahrungen mit der Zeit ein entsprechendes Wissen zu generieren. Gewöhnen Sie sich an, den Verlauf Ihrer Angebote zu evaluieren: Zählen Sie, aus wie vielen Telefonanfragen, die mit einem Angebot beantwortet wurden, wirklich etwas wurde. 1 aus 20? Macht 5% Realisierungschance. Entsprechend die Frage: Wie viele sicher geglaubte Auftrge wurden in letzter Minute gestoppt? 1 von 10? Macht 90% Realisierungschance.
Je weiter der Auftrag in der Zukunft liegt, desto geringer sind die Wahrscheinlichkeiten. Dafür wird auch ein weiter in der Zukunft liegender Plaunungshorizont mit einbezogen.Es hat sich bewährt, alle vorhandenen Informationen mit einzubeziehen.
Eine weitere wesentliche Erfahrung, die mit diesem erweiterten Auftragsbuch gewonnen werden kann, ist die Erfahrung, wie gut die „Pipeline“ gefüllt sein muss, um von einer ausreichenden Auftragslage sprechen zu können. Doch das wird Thema eines nächsten Beitrags.

Kurzarbeit, für Unternehmer wichtig und richtig!
Donnerstag, den 5. Februar 2009 von Harald v. Trotha
Kategorie: Controlling, Finanzierung, Führung, Organisation, Personal, Psychologie, Erfolg & Motivation
Kürzlich habe ich im Blog über die Möglichkeiten zur Nutzung von Kurzarbeit berichtet (mehr dazu hier). Nun möchte ich unbedingt noch den wirtschaftlichen Nutzen dieses Instrumentes betonen, der meiner Erfahrung nach hin und wieder unterschätzt wird.

Nachfinanzierung – ein heikles Thema
Montag, den 2. Februar 2009 von Sonia Flöckemeier
Kategorie: Controlling, Finanzierung, Gründung, Organisation
Die Banken mögen das Thema nicht sonderlich, trotzdem kommt es vor: Der im Businessplan des Existenzgründers errechnete Finanzbedarf reicht nicht aus. Oder: Unternehmen, die schon länger am Markt sind, haben einen Liquiditätsengpass, der aus eigener Kraft nicht zu überbrücken ist.

